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Nexoc M512 Produkteinschätzung

08.08.2013 | 08:05 Uhr

Das Nexoc M512 ist kein Artikel, den man einfach so von der Stange nimmt. Das Notebook des bayerischen Herstellers lässt sich nämlich vielfältig konfigurieren. Grundlage ist ein Barebone (also eine Art "unvollendetes" Notebook) von Clevo. Ein Konkurrenzmodell bietet Asus mit dem N56VB.

Das Display mit der Größe 15,6 Zoll bietet eine Auflösung von 1900 x 1080 Pixel. Als Prozessor kommt beim Testmodell ein schneller Intel i7-3540M zum Einsatz; die Taktrate beträgt 3 GHz. Für die Grafik zeichnet eine Nvidia GeForce GT 740M (1 GB) verantwortlich. Daten können auf einer 1-TByte-HDD gesammelt werden; als Systemplatte ist zusätzlich eine mSATA-SSD mit 120 GB Speicherplatz verbaut. Das (mit Akku) 2,9 KG schwere Modell ist mit Windows 8 für rund 900 Euro erhältlich.

Vorteile des Nexoc M512

Das Nexoc M512 Notebook bietet viel Leistung fürs Geld. Das ist in erster Linie dem schnellen Prozessor Core i7-3540M geschuldet, gilt der doch immerhin als derzeit stärkster mobiler Zweikernprozessor der Marke Intel. Aber auch die ordentliche Grafikkarte von Nvidia sowie der üppige Arbeitsspeicher mit 16 GB tragen ihr Scherflein zur guten Performance bei. Fast sämtliche Tätigkeiten lassen sich flüssig und schnell ausführen. Sogar Gelegenheitsspieler kommen auf ihre Kosten; für Spiele in Full-HD langt es allerdings meistens nicht. Das Gehäuse überzeugt durch schickes Design und eine matte, unempfindliche Oberfläche. Auch die Scharniere leisten zuverlässig ihren Dienst; das Nexoc M512 lässt sich mühelos mit einer Hand öffnen, zugleich bleibt der Bildschirm immer in einer stabilen Position.

Nachteile des Nexoc M512

Das Display ist eine Enttäuschung. Die Helligkeit erreicht nicht einmal 210 cd/m². Die Ausleuchtung ist ungleichmäßig; sie liegt lediglich bei etwa 75 %. Der Kontrastwert des Bildschirms erreicht nicht einmal 300:1. Hinzu kommt eine deutliche Farbstichigkeit, wobei vor allem der Blaustich unangenehm ins Auge fällt. Immerhin ist das Display nicht glänzend, sondern matt; so werden Reflexionen vermindert. Obwohl der Lüfter oft störend laut arbeitet, kommt das Gerät auf hohe Temperaturen. Bei voller Last werden fast 55 Grad erreicht - das ist eindeutig zu viel. Selbst bei geringer Belastung steigen die Temperaturen auf fast 40 Grad an.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Testberichte.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Nach dem Test des Nexoc M512 sind wir hin und her gerissen... Das Notebook hat viel Potential und bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis für die gebotene Ausstattung: Starker Dual-Core-Prozessor, viel Arbeitsspeicher, die schnelle SSD und viel Speicherplatz machen das Arbeiten mit dem Gerät zum Vergnügen. Dazu bekommt man ein schickes Gehäuse, das gar nicht mehr nach drögem Einheits-Barebone aussieht.' ...

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