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Medion Akoya E2312 MD9797 Produkteinschätzung

24.02.2012 | 11:45 Uhr

Ein wenig Licht, ein wenig Schatten: Das Medion Akoya E2312 MD97974 ist ein typisches (Sub-)Notebook der Mittelklasse, das keine echten Glanzpunkte setzen kann und gleich gegen massenweise Konkurrenten wie das Lenovo ThinkPad Edge E325 und HPs Pavilion dm1 antreten muss.

Die CPU des Medion Akoya E2312 MD97974 hört auf den Namen E-450, stammt von AMD und ist mit 1,65 Gigahertz Taktfrequenz unterwegs. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf die üblichen vier Gigabyte DDR3-RAM, die Festplatte schluckt maximal 500 Gigabyte. Der 12,1 Zoll große Bildschirm ist leider nicht entspiegelt und bietet die in dieser Größenklasse übliche Auflösung von 1.366 * 768 Pixeln. Schlanke 399€ verlangt der Hersteller als unverbindliche Preisempfehlung.

Vorteile des Medion Akoya E2312 MD97974

Irgendwo zwischen Subnotebook und Notebook angesiedelt, entspricht das Gerät von Medion dann auch in fast allen Bereichen diesem Anwendungssegment. Die Mobilität fällt insgesamt gut aus: Schöne Akkulaufzeiten versorgen das Gerät auch unter Last mit etwa dreieinhalb Stunden Strom, im dahinplätschernden Idle-Modus sind es gar sechs Stunden - kein schlechter Wert für ein Notebook dieser Preisklasse. Durch die sehr niedrige Energieaufnahme und die scheinbar gelungene Kühllösung bleibt das Medion Akoya E2312 MD97974 dabei auch jederzeit sehr kalt - CPU-Throttling oder ähnliche Ärgernisse müssen demnach nicht hingenommen werden. Auch die Eingabegeräte wissen zu gefallen. Tastatur und Touchpad reagieren präzise und erwecken keinen Eindruck minderwertiger Verarbeitung. Eine kleine Überraschung findet der Käufer außerdem an der Seite des Geräts, denn Medion hat es tatsächlich geschafft, einen USB-3.0-Port in das Notebook zu integrieren - die Konkurrenz schafft das teilweise nicht einmal bei doppelt so teuren Modellen.

Nachteile des Medion Akoya E2312 MD97974

Das Display kommt über ein Mittelmaß nicht hinaus. Hoch Blickwinkelabhängigkeiten und eine geringe Helligkeit machen die Arbeit unter freiem Himmel fast unmöglich. Außerdem weist das Gehäuse starke Anzeichen einer schwachen Verarbeitung auf: Scharniere knarzen, das Kunststoff-Chassis selbst gibt bei Druck leicht nach. Außerdem sorgt der Lüfter des Geräts für eine permanente Geräuschkulisse, die nach einer Weile durchaus auf die Nerven gehen kann. Zuletzt fällt die Leistung bescheiden aus: Die schwache CPU und eine ebenso zurückhaltende Grafikeinheit sind höchstens für typische Office-Anwendungen gut genug.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookjournal.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Das Akoya E2312 kommt ausdruckslos und ohne echte Anreize daher. Wir fragen uns, warum der Kunde gerade dieses und nicht irgendein anderes Billig-Subnotebook kaufen sollte. Wir vermissen eindeutige Pluspunkte, die den 12.1-Zoller vor der Konkurrenz abheben. Dies könnte im Zweifel sogar das Design sein.' ...

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