Lenovo ThinkPad L430 (N2L36GE)

08.12.2012, 08:05

Test - Das meint das Web

Lenovo ThinkPad L430 Produkteinschätzung

Lenovo ThinkPad L430 ©Lenovo

Ein reines Arbeitsnotebook ohne große Spielereien bringen die Chinesen mit dem Lenovo ThinkPad L430 auf den Markt, das sich gegen mittelpreisige Konkurrenten wie das Dell Vostro 3460 oder Acer Travelmate p643 positioniert.
Das Lenovo ThinkPad L430 zieht mit einem Core i5 mit 2,5 Gigahertz Taktfrequenz und vier Gigabyte Arbeitsspeicher ins Rennen. Darüber hinaus werden 500 Gigabyte Festplattenkapazität und ein 14-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.600 * 900 Pixeln geboten, als Grafiklösung wurde die Intel HD Graphics 4000 Grafikkarte gewählt. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 899 Euro.

Vorteile des Lenovo ThinkPad L430

In erster Linie ist auch dieses ThinkPad von Lenovo natürlich ein Arbeitsgerät. Da erfreut es den Anwender umso mehr, dass sowohl Tastatur als auch Touchpad und TrackPoint einen nahezu perfekten Eindruck hinterlassen. Die drei Komponenten wirken nicht zusammengestaucht, obwohl das Gerät an sich nicht viel Platz bietet, und auch bei längeren Sitzungen ist ein angenehmes Tippen und Arbeiten mit den präzisen Eingabeinstrumenten garantiert.
Sehr entgegenkommend präsentiert sich auch die Kühllösung des Lenovo ThinkPad L430, denn diese verrichtet ihre Arbeit sehr leise. Auch unter Last fällt der Gehäuselüfter kaum negativ auf, die Klangcharakteristik ist darüber hinaus angenehm und stört nicht durch beispielsweise ein hochfrequentes Fiepen. Damit das Notebook auch unterwegs eingesetzt werden kann, hat Lenovo einen leistungsstarken Akku verbaut, der zusammen mit dem niedrigen Stromverbrauch für eine fast vierstündige Bereitschaft auch unter Last sorgt. Dass die einzelnen Komponenten natürlich nicht zu den schnellsten ihrer Klasse gehören, fällt beim Einsatz im Office-Betrieb nicht weiter negativ ins Gewicht.
Nachteile des Lenovo ThinkPad L430
Das Display ist die Achillesferse des Geräts, denn es leidet unter schwachen, TN-typischen Blickwinkeln. Außerdem sind am Gehäuseunterboden vereinzelt sehr heiße Stellen zu bemerken, die vom Kühlsystem wohl nicht erfasst werden. HDMI gibt es nur per Adapter - unverständlich, da ein solcher Anschluss inzwischen eigentlich schon obligatorisch ist.
Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com, Notebookjournal.de, Testberichte.de

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com: 'Das Lenovo ThinkPad L430 wurde wohl nach dem Motto "Schuster, bleib bei denen Leisten" entwickelt. Das macht auch durchaus Sinn, bedenkt man die treue Stammkundschaft der Serie. In dieser Ausführung haben wir es mit einem angenehm reduzierten Gerät zu tun: Weg sind die verspielten Maustasten und die blaue Enter-Taste des Vorgängers, genauso wie der Großteil Medien-Tasten.' ...
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