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Lenovo ThinkPad Edge E130 NZU5FGE Produkteinschätzung

14.11.2012 | 15:45 Uhr

Lenovo bläst zum Angriff: Derart gute Eingabegeräte und eine durchweg saubere Verarbeitung inklusive toller Akkulaufzeiten sind in der Preisklasse bis 500 Euro eine Seltenheit. Konkurrenten wie das Aspire One 756 oder Acers TravelMate B113-M-323 müssen sich warm anziehen.

Ein Pentium 977 mit 1,4 Gigahertz Taktfrequenz und vier Gigabyte Arbeitsspeicher werden im Lenovo ThinkPad Edge E130 verbaut, dazu gesellen sich 320 Gigabyte Festplattenkapazität und ein 11,6 Zoll großer Bildschirm. Letzterer bietet eine Auflösugn von 1.366 * 768 Pixeln und wird von einer HD Graphics 4000 von Intel angesteuert. Die unverbindliche Preisempfehlung platziert Lenovo bei 449 Euro.

Vorteile des Lenovo ThinkPad Edge E130 NZU5FGE

Vorweg: Bei all den angesprochenen Vorteilen muss bedacht werden, dass es sich hierbei um ein Gerät für etwa 400 Euro handelt. Für diesen Preis verfügt das neue ThinkPad der Edge-Serie über Merkmale, die sonst nur teurere Geräten aufweisen. Das fängt bei der sehr guten Verarbeitung an, sowohl Gehäuse als auch Eingabegeräte machen einen hervorragenden und sehr stabilen Eindruck. An USB 3.0 und Bluetooth 4.0 wurde ebenfalls gedacht, die Kommunikation mit moderner Peripherie ist also kein Problem.

Sehr gelungen ist außerdem die Kühllösung, die gleichzeitig durch eine geringe Lautstärke selbst unter Last und eine niedrige Abwärmeentwicklung überzeugt. Zu beeindrucken wissen auch die Akkulaufzeiten, denn bei einem mobilen Gerät wie dem Lenovo ThinkPad Edge E130 wäre es eine Schande, wenn gerade dieser Punkt versagt. Da jedoch über sechs Stunden unter Last und etwa neun Stunden im Idle-Modus geboten werden, steht dies nicht zu befürchten. Das chinesische Unternehmen hat dem ThinkPad außerdem eine Festplatte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute spendiert, üblich sind bei Notebooks 5.400 Umdrehungen.

Nachteile des Lenovo ThinkPad Edge E130 NZU5FGE

Nicht alles kann für einen solchen Preis glänzen. Wobei: Glänzen tut der Bildschirm in der Tat nicht, doch dafür ist er leider zu dunkel und bietet auch keine ausreichenden Kontraste. Das Bild wirkt also stets etwas verwaschen. Die Webcam überstrahlt außerdem gerne ein wenig, wenn zu viel Licht einfällt - das ist aber bereits Kritik auf sehr hohem Niveau.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Testberichte.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Meckern auf hohem Niveau gehört zum Handwerk des Notebook-Testers. 86 % Wertung ziehen jedoch jeder größeren Kritik den Boden unter den Füßen weg. Ab 375 Euro bekommt der Kunde ein solide gebautes Subnotebook. Das ist weder ultradünn, noch extrem leicht. Dafür gibt es bei den Eingabegeräten gar nichts zu beanstanden, und die griffigen Oberflächen machen Freude.' ...

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