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Lenovo ThinkPad Edge E525 Produkteinschätzung

12.09.2011 | 11:45 Uhr

Das Lenovo ThinkPad Edge E525 ist eines der ersten Notebooks überhaupt, das auf AMDs neue Llano-Plattform setzt. Der CPU-Hersteller vereint in diesem Produkt die klassische CPU und die GPU und kreiert so die sogenannte APU, die beide Aufgaben auf einmal übernimmt. Daraus resultieren viele Vorteile und einige Nachteile, die Lenovo im Lenovo ThinkPad Edge E525 vereint.

Im Inneren des Lenovo ThinkPad Edge E525 arbeitet eine neue AMD Fusion A4 CPU mit zwei Kernen und 1,9 Gigahertz Taktfrequenz, die per Turbo-Modus auf 2,5 Gigahertz beschleunigen kann. Außerdem verbaut der Hersteller 4.096 Megabyte DDR3-RAM, die auf die doppelte Menge aufgerüstet werden können. Der permanente Festplattenspeicher hingegen liegt bei den für diese Klasse üblichen 500 Gigabyte. Bei den Anschlüssen zeigt das Notebook keine Überraschungen: Eine VGA- und HDMI-Schnittstelle gehören mittlerweile ebenso zum Standard wie die verschiedenen Audio-Ein- und Ausgänge und die Webcam. Einzig die Anzahl von gleich vier USB-2.0-Anschlüssen ist bemerkenswert. Die unverbindliche Preisempfehlung des Lenovo ThinkPad Edge E525 liegt bei 499€.

Vorteile des Lenovo ThinkPad Edge E525

Das Lenovo ThinkPad Edge E525 erfüllt sowohl die Anforderungen an ein Business-Notebook für die tägliche Arbeit als auch die Eigenschaften, die ein Multimedia-Modell mitbringen muss. Das matte Display erleichtert die Arbeit bei schwierigen Lichtverhältnissen enorm, außerdem trägt der leise Lüfter für eine entspannte Arbeitsatmosphäre bei. Das Konzept, das AMD mit den vereinten CPU- und GPU-Einheiten verfolgt, scheint im Lenovo ThinkPad Edge E525 auch in den Akkulaufzeiten aufzugehen, denn das Notebook hält im Idle-Modus bis zu acht Stunden durch, bevor eine Steckdose aufgesucht werden muss. Auch die Grafikleistung der APU überzeugt: Die AMD Radeon HD 6480G ist schnell genug, um auch neuere Spiele spielbar wiederzugeben.

Nachteile des Lenovo ThinkPad Edge E525

Leider verfügt das Lenovo ThinkPad Edge E525 trotz seiner fortschrittlichen AMD Fusion CPU und anderen wegweisenden Merkmalen nicht über einen USB-3.0-Port. Außerdem lässt es das Display ein wenig an Kontrast und Helligkeit mangeln, was angesichts der ansonsten guten Qualität des Bildschirms besonders schade ist. Zu guter Letzt muss ein hochfrequentes Fiepen bemängelt werden, das im Stromsparmodus hörbar wird.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookjournal.de , ITechnews.net

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookjournal.de : 'Wer einen guten Office-Laptop mit mattem Display um die 500 Euro kaufen möchte, kann sich im Grunde die 50 Euro Aufpreis zum NZ62KGE sparen. Denn für den Office-Bereich sind sowohl die Testwerte der CPU als auch die der Grafik-Einheit (die nahe an denen des teureren Modells liegen) gut. Vom Gehäuse her gibt es dagegen - abgesehen von der Farbgebung unserer Testmodelle - keine Unterschiede.' ...

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