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Lenovo IdeaPad Y500 Produkteinschätzung

25.03.2013 | 08:05 Uhr

Das Lenovo IdeaPad Y500 soll beweisen, dass der traditionell eher im Office-Bereich angesiedelte Hersteller auch Gaming kann: Mit einem interessanten Feature namens UltraBay soll es Konkurrenten wie dem DevilTech Fire DTX oder dem Schenker XMG A522 an den Kragen gehen.

Ein Core i7 mit 2,4 Gigahertz Taktfrequenz, 16(!) Gigabyte DDR3-RAM und zwei Grafikkarten vom Typ GeForce GT 650M im SLI-Verbund bilden das Grundgerüst des Lenovo IdeaPad Y500. Dazu gesellen sich ein Bildschirm mit einer Größe von 15,6 Zoll und eine Festplatte mit 1.000 Gigabyte Speicherkapazität inklusive 16 Gigabyte großem SSD-Cache. Die unverbindliche Preisempfehlung des Windows-8-Notebooks liegt bei erstaunlich moderaten 1.099 Euro.

Vorteile des Lenovo IdeaPad Y500

Auch im Gaming-Bereich legen die Modelle von Lenovo eine gute Performance hin: Die Hardware geht äußerst rasant zu Werke und macht auch vor aktuellen Spielen keinen Halt, was sich natürlich auch auf die allgemeine Anwendungsleistung positiv auswirkt. Damit die grafische Pracht nicht von einem schlechten Display getrübt wird, verbauen die Chinesen hier ebenfalls ein weitgehend blickwinkelunabhängiges Exemplar mit Full-HD-Auflösung. Die gute Verarbeitung kennen wir außerdem bereits von den Office-Notebooks des Herstellers, beim Lenovo IdeaPad Y500 sorgt viel Metall für ein wunderbar stabiles Gefühl bei der Bedienung.

Das eigentliche Highlight verbirgt sich jedoch im vom Hersteller auf den Namen UltraBay getauften Laufwerksschacht: Darin kann je nach Bedarf etwa ein optisches Laufwerk, eine zweite Grafikkarte oder auch mehr Festplattenkapazität untergebracht werden. Ein spannendes Konzept, das die Konkurrenz so nicht anbietet und welches dieses Gaming-Notebook von der Masse der verfügbaren Geräte abhebt. Angenehm klingende Lautsprecher und Komfort-Features wie eine Hintergrundbeleuchtung für die Tastatur runden das Paket ab.

Nachteile des Lenovo IdeaPad Y500

Lenovo hätte dem Display noch das i-Tüpfelchen aufsetzen können, wenn das Unternehmen auf ein entspiegeltes Modell gesetzt hätte. Außerdem wirken Touchpad und Tastatur ein wenig unpräzise und schwammig - merkwürdig, denn eigentlich zählen gerade die Eingabegeräte zu den Stärken der Hardware des Herstellers. Weiterhin wäre es schön gewesen, wenn die Ingenieure die Anschlüsse praktischer verteilt hätten, denn so kommt es bei viel Peripherie schnell zu Kabelsalat.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookjournal.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Nach dem gelungenen IdeaPad Y580 präsentiert Lenovo das nächste spielefähige Notebook auf Basis von Nvidias Kepler-Architektur. Das IdeaPad Y500 besticht vor allem mit seiner durchdachten UltraBay. Die Möglichkeit, wahlweise ein optisches Laufwerk, eine zweite Grafikkarte oder eine zusätzliche Festplatte zu verbauen, bringt frischen Wind in den Gaming-Sektor.' ...

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