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Lenovo B5400 (MB825GE) Produkteinschätzung

07.04.2014 | 08:05 Uhr

Der chinesische Hersteller Lenovo ist unter anderem für seine robuste und schnörkellose Thinkpad-Reihe bekannt, die sich vor allem an Geschäftskunden richtet. Mit dem B5400 stellt der Computer-Experte aus Fernost nun ein kostengünstiges Modell für Kunden mit Low-Budget-Ansprüche in die Regale.

An Bord des Lenovo B5400 befinden sich ein 15,6 Zoll großer Bildschirm, ein Intel-Prozessor samt Turbo-Boost-Funktion (2 x 3,2 GHz), eine 1 TB umfassende Festplatte und ein Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 8 GB. Hardwaretechnisch gesehen macht das Modell also zunächst einmal eine gute Figur. Doch Theorie und Praxis sind bekanntlich zwei verschiedene Welten, und so könnte auch das Lenovo B5400 aufgrund seiner etwas spärlichen Software-Ausstattung in Sachen Bedienung und Performance schnell zu wünschen übrig lassen.Der Verkaufspreis für das Modell in der Basisausstattung mit Intel i3-Prozessor liegt bei 560€.

Vorteile des Lenovo B5400

Einen grundliegenden Pluspunkt verdient sich Lenovo für den soliden Intel i3-Prozessor, der mit einer Taktfrequenz von 2,5 GHz vor sich hin werkelt, per Turbo Boost allerdings auch auf 3,2 GHz aufdrehen kann. In Verbindung mit dem 8 GB dicken Arbeitsspeicher legt das Lenovo B5400 folglich eine sehr stabile und zugleich flotte Betriebsgeschwindigkeit an den Tag. Um den Akku des Notebooks zu schonen, wechselt der Rechner jedoch sehr schnell in seinen 2,5-GHz-Modus: Bis wieder die Maximalauslastung erreicht ist, kann schon einmal der eine oder andere Ruckler auftreten. Ein hardwaretechnisches Lob darf Lenovo zudem für die "doppelte" GPU und das Drahtlosmodul absahnen. Denn eine Verbindung der HD Graphics Grafikkarte und einem zusätzlichen Bildprozessor (GT 720 M) erlaubt auch das Daddeln einiger neuerer Spieletitel und der Empfang kabelloser Verbindungen klappt sogar außerhalb des magischen 15-Meter-Radius erstaunlich gut.

Nachteile des Lenovo B5400

Herbe Kritik muss sich das Lenovo B5400  für dessen lautes DVD-Laufwerk und die schlichtweg bedienerunfreundliche Tastatur gefallen lassen. Letztere beispielsweise fällt für Vielschreiber aufgrund ihrer glatten Oberfläche und unterschiedlich harten Druckpunkten sehr unpraktisch aus. Der Bildschirm ist mit einem Helligkeitswert von 200 cd/m² kaum an der frischen Luft zu gebrauchen und verfügt zudem über eine geringe Blickwinkelstabilität und das unausgereifte, spärliche herstellereigene Softwarepaket stellt lediglich eine Kopie der Standardfunktionen einer klassischen Windows-Oberfläche dar. Das Programm "Solution Center" beispielsweise greift einzig und allein auf die bereits bekannten Sicherungs- und Wartungsoptionen von Windows 8 zurück.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Testberichte.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Lenovo hat mit dem B5400 ein rechenstarkes Angebot geschnürt, dem es nicht an Leistung für viele Jahre mangelt. Die Emissionen bleiben trotz dedizierter Grafiklösung angemessen niedrig. Danach verstummt das Lob, denn ansonsten ist unser Testgerät bestenfalls durchschnittlich. Dies gilt leider auch für die im Office-Segment wichtigen Eingabegeräte.' ...

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