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HP ProBook 450-H0V92EA Produkteinschätzung

15.12.2013 | 08:05 Uhr

Das HP ProBook 450-H0V92EA ist ein Office-Notebook mit einer hohen Mobilität und einem dezenten, gelungenem Design. Konkurrenten in dieser Preisklasse sind etwa das Vostro 3560 von Dell oder auch das Lenovo ThinkPad L530.

Ein mit 2,5 Gigahertz getakteter Core i3 befindet sich zusammen mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer HD Graphics 4000 von Intel im Kunststoff-Aluminium-Gehäuse des HP ProBook 450. Der 15,6 Zoll große Bildschirm löst leider nur in 1.366 * 768 Pixeln auf, Daten hinterlegt das Notebook auf einer 500 Gigabyte großen Festplatte. Gleich vier USB-Ports bieten Raum für viele Zusatzgeräte. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 615,23 Euro.

Vorteile des HP ProBook 450-H0V92EA

Insgesamt schnürt HP hier ein interessantes Paket: Herausragen kann das Notebook zwar in keiner Disziplin, aber es meistert alle an das Gerät gestellten Anforderungen recht souverän. Dazu zählt etwa die Verarbeitung, die trotz des günstigen Preises zu überzeugen weiß, was auch an der Verwendung von Aluminium liegt. Gefallen kann auch der Akku, denn der verhilft dem HP ProBook 450 zu Laufzeiten von dreieinhalb Stunden bei der normalen Arbeit und gar neun Stunden im Idle-Zustand - für ein normales Notebook sind das gute Werte.

HP liefert hier außerdem Windows 7 und Windows 8 Professional gleichzeitig aus, so dass jeder Käufer entscheiden kann, welches Betriebssystem er nutzen möchte. Überraschend ist weiterhin die Wartungsfreundlichkeit: Alle Komponenten können ohne große Bastelaktionen erreicht werden, das Nachrüsten einer SSD über den mSATA-Port etwa sollte mit wenigen Handgriffen erledigt sein. Abschließend ist es das gute Preis-Leistungs-Verhältnis, welches das ProBook ideal für Berufsgruppen, die auf ein möglichst mobiles Notebook angewießen sind, eignet.

Nachteile des HP ProBook 450-H0V92EA

Das Display krankt an den üblichen TN-Schwächen: Die Blickwinkel sind eingeschränkt, Kontrast- und Helligkeitswerte kippen bei hohen Blickwinkeln also schnell. Außerdem fehlen gewisse Merkmale, die dem Notebook für geringe Mehrkosten zu einer deutlich höheren Leistung verholfen hätten - wie etwa eine kleine SSD, welche den recht zähen Systemstart drastisch verbessert hätte. An Sicherheitsfunktionen hat HP ebenfalls gespart, obwohl dies einem Business-Notebook gut zu Gesicht gestanden hätte.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookinfo.de

PC-WELT-Einkaufsführer: Ihr idealer Kaufratgeber zu PC-Hardware & Co.

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Wenn es für das HP Probook 450 G0 in der Version HOV92EA eine passende Umschreibung gibt, dann dürfte es "von allem ausreichend" sein. Zugegeben, ein wenig mehr Weitsicht bei der Wahl des Displays hätte HP zeigen sollen, der Bildschirm des Probook ist zugleich auch seine Nemesis.' ...

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