20.07.2012, 08:05

Test - Das meint das Web

HP ProBook 4535s-A1F21EA Produkteinschätzung

HP ProBook 4535s-A1F21EA ©HP

Nicht allzu viel Leistung, aber dafür einen unerhört günstigen Preis bietet das HP ProBook 4535s-A1F21EA. Konkurrenten sind andere niedrigpreisige Notebooks wie das Dell Vostro 3555 oder das X53E-SX082V von Asus.
Bei der CPU greift das HP ProBook 4535s-A1F21EA auf einen A6-3400M von AMD mit 1,4 Gigahertz Taktfrequenz zurück. Außerdem werden die üblichen vier Gigabyte DDR3-RAM geboten, die Festplatte fasst relativ hohe 750 Gigabyte Daten. Außerdem findet eine Dual-GPU-Lösung bestehend aus Radeon HD 6520G und 7450M Platz im Gehäuse, letztere soll für Leistung in 3D-Anwendungen sorgen. Die unverbindliche Preisempfehlung des 15,6-Zoll-Notebooks liegt in dieser Konfiguration bei 499 Euro.

Vorteile des HP ProBook 4535s-A1F21EA

Dass dieses ProBook nicht einmal 500 Euro kostet, sieht man dem Gerät rein äußerlich überhaupt nicht an. Die Oberflächen aus gebürstetem Aluminium machen nicht nur optisch einen tollen Eindruck, sondern sind auch sehr stabil und selbst mit einigem Kraftaufwand kaum zu verbiegen. Für Design und Verarbeitung bekommt das HP ProBook 4535s-A1F21EA also die volle Punktzahl.
Ebenfalls positiv hervorzuheben ist die kaum wahrnehmbare Abwärme, die das Notebook abgibt. Auch unter Last wird der Gehäuseboden nur wenig mehr als handwarm, was ideale Voraussetzungen auch für die Arbeit an heißen Sommertagen bietet. Das ist umso erstaunlicher, als dass sich die CPU hierbei sogar noch selbst eine höhere Taktfrequenz auferlegt, um so mit den gestiegenen Anforderungen zurechtzukommen. Gut zu gefallen weiß auch die Festplatte, die - angesichts des Preisrahmens - eine exzellente Vorstellung abliefert und für das gesamte Notebook nicht zum Flaschenhals wird, wie es sonst so häufig der Fall ist.
Nachteile des HP ProBook 4535s-A1F21EA
Irgendwo muss für einen solchen Preis eben gespart werde, und hier ist es wieder einmal das Display. Während Kontrast und Helligkeit in Ordnung gehen, kann die Blickwinkelstabilität nicht überzeugen. Außerdem wird nach einigen Stunden Betrieb auch klar, warum das Notebook so kühl bleiben kann: Der Lüfter arbeitet ununterbrochen und entwickelt damit eine stetige Geräuschkulisse. Etwas kurios ist außerdem die Tatsache, dass nur zwölf Monate Garantie geboten werden - meist sind es bei Notebooks 18 bis 24 Monate oder gar noch mehr.
Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com, Techradar.com

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com: 'Der Kunde bekommt für unter 500 Euro ein Notebook, das für alle gängigen Anwendungsszenarien (Office, Internet, Videowiedergabe) gerüstet ist. Mit dem Vierkern-Prozessor und der Dualgrafik hat HP dem Gerät mehr Rechenleistung verliehen – gegenüber dem Probook 4535s-LG855EA. Der Preis für das Mehr an Leistung sind eine geringere Akkulaufzeit, ein höherer Stromverbrauch und eine höhere Betriebslautstärke.' ...
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