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HP Envy Spectre XT 13-2000eg Produkteinschätzung

03.10.2012 | 08:05 Uhr

Der Ultrabook-Markt boomt, und Hewlett-Packard möchte mit dem HP Envy Spectre XT 13-2000eg noch ein weiteres Stückchen vom Kuchen abhaben. Mitbewerber sind dabei in erster Linie das Asus Zenbook UX31A und, noch immer, das gute alte MacBook Air.

Im HP Envy Spectre XT 13-2000eg tummeln sich eine Core i5 CPU mit 2,6 Gigahertz, vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 128 Gigabyte große SSD. Das Display misst dabei 13,3 Zoll Bildschirmdiagonale, Inhalte werden wie üblich in 1.366 * 768 Pixeln auf dem spiegelnden Display aufgelöst. Die unverbindliche Preisempfehlung setzt der Hersteller bei 1.099 Euro an.

Vorteile des HP Envy Spectre XT 13-2000eg

HP hat inzwischen ein breites Sortiment an diversen Ultrabooks im Angebot, wobei sich dieses Gerät nahtlos zwischen den anderen Vertretern der Envy-Serie einordnet. Die Verarbeitung ist dabei wie immer vorbildlich: Das Magnesiumgehäuse in hellem Grau sieht zusammen mit der schwarzen Tastatur als Kontrast sehr hübsch aus und kann darüber hinaus auch noch mit einer hohen Stabilität überzeugen. Es klappert und wackelt nichts, die Eingabegeräte machen ebenfalls eine gute Figur: Sowohl Touchpad als auch Tastatur lassen es nicht an Präzision mangeln.

Durch die flotte CPU hinterlässt das HP Envy Spectre XT 13-2000eg außerdem auch bei der Anwendungsleistung einen sehr positiven Eindruck. Es dürfte nicht viele Anwendungen geben, die Käufer des Ultrabooks mit diesem Gerät nicht nutzen können. Überraschenderweise hat HP diesmal auch ein gutes Softwarepaket in die Verpackung gelegt - was sowieso schon eine Seltenheit geworden ist. Adobe Photoshop und Premiere sind beide in der Version Elements 10 dabei, was für Privatanwender allemal ausreicht.

Nachteile des HP Envy Spectre XT 13-2000eg

Leichte Abstriche müssen Nutzer beim Display hinnehmen, das unter den üblichen Krankheiten wie einem eingeschränkten Blickwinkel leidet. Außerdem wird das Ultrabook unter Last sehr warm, was zwar angesichts der flotten Hardware nicht verwundert, aber eine bessere Kühllösung wäre eine feine Sache gewesen. Vielleicht hätte HP zusätzlich eine weitere, konventionelle Festplatte einbauen sollen, denn bei nur einem SSD-Laufwerk wird es unter Umständen schnell eng.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookjournal.de , Testberichte.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookjournal.de : 'Das Envy Spectre XT 13-2000eg hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Es überzeugt haptisch, optisch und leistungsmäßig, macht die positiven Eindrücke aber durch das dunkle, spiegelnde Display und das schlechte Emissionsverhalten wieder zunichte.' ...

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