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HP Envy 6-1000sg Produkteinschätzung

08.09.2012 | 08:05 Uhr

Die neueste Kombination aus Ultrabook und Multimedia-Laptop von HP hört auf den Namen HP Envy 6-1000sg. Das Gerät kann insbesondere über den rekordverdächtig niedrigen Preis punkten, denn Konkurrenten wie das Apple MacBook Pro 15 oder MSI GE60 sind deutlich teurer.

Als CPU benutzt der 15,6 Zoller HP Envy 6-1000sg einen Core i5 mit 2,6 Gigahertz Taktfrequenz. Die Größe des Arbeitsspeichers beläuft sich auf vier Gigabyte, die Festplatte stellt 320 Gigabyte Kapazität zur Verfügung, ein 32 Gigabyte kleines SSD-Laufwerk steht zusätzlich für's Betriebssystem und häufig genutzte Anwendungen bereit. Als Grafikkarte kommt eine Radeon HD 7670M zum Einsatz, die auch 3D-Spiele und sonstige grafikintensive Anwendungen möglich macht. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei - für Ultrabooks - erstaunlich günstigen 799 Euro.

Vorteile des HP Envy 6-1000sg

Wieder einmal erblickt ein weiteres Ultrabook das Licht der Welt, das äußerlich überzeugen kann. Die Oberflächen aus gebürstetem Aluminium sehen sehr gut aus und sind darüber hinaus auch noch pflegeleicht, denn Fingerabdrücke bleiben dort nur ungern haften - ganz anders als bei Notebooks mit Hochglanzfinish. Außerdem klingt das Notebook einfach gut: Dank einer Beats-Audio-Zertifizierung und dementsprechend gelungener Lautsprecher samt Subwoofer ist das HP Envy 6-1000sg auch ideal als Multimedia-Notebook geeignet, einen solchen Klang bieten ansonsten nur wenige Modelle.

Bei der Leistung rangiert das Ultrabook im üblichen Mittelfeld: Die Performance kann überzeugen und ist für den Zweck des Geräts völlig ausreichend. Zu guter Letzt überzeugt die Verarbeitung, Gelegenheiten zum Meckern bieten weder Oberflächen noch Scharniere oder ähnliche Punkte, an denen Notebooks sonst gerne kleine Fehler machen.

Nachteile des HP Envy 6-1000sg

Nicht überzeugen konnte uns das verbaute Display, welches sich aufgrund geringer Helligkeit, niedrigem Kontrast, hohem Schwarzwert und einer spiegelnden Oberfläche kaum für den Einsatz im Freien eignen dürfte. Etwas schade ist es, dass keine größere SSD-Festplatte ihren Weg in das Envy 6 gefunden hat sondern auf eine Kombination aus SSD und herkommlicher magnetischer Festplatte gesetzt wird, in Anbetracht des Verkaufspreises allerdings nachvollziehbar. Außerdem macht die Tastatur im Praxistest einen relativ durchwachsenen Eindruck: Druckpunkte werden zu ungenau vermittelt und die gesamte Tastatur gibt bei der Bedienung etwas nach. Vielschreiber sollten das Notebook vor dem Blindkauf also unbedingt ausprobieren.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookjournal.de , Notebookinfo.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Was bleibt, ist ein etwas zwiespältiger Gesamteindruck: Für etwa 750 Euro erhält der Käufer ein gut verarbeitetes Multimedia-Notebook, welches die eigentlichen Tugenden eines Ultrabooks aber nur eingeschränkt erfüllt. Im gleichen Preissegment gibt es sowohl leistungsfähigere als auch mobilere Alternativen - HP ist hier bewusst einen Kompromiss eingegangen.' ...

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