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HP Chromebook 11 Produkteinschätzung

19.02.2014 | 08:05 Uhr

Mit einer Reihe von Chromebooks decken Google und Partner vor allem das Niedrigpreissegment bei Notebooks ab. Die Tendenz Richtung Netbook und Tablet ist unübersehbar. Wobei das einfache Betriebssystem Chrome OS einen wichtigen Teil zu diesem Gesamtkonzept beiträgt.

Als Prozessor verbaut HP einen Samsung Exynos 5250 mit 1,7 GHz Taktrate. Der Arbeitsspeicher umfasst 2 GB DDR3. Der 11,6-Zoll-Bildsschirm löst mit bis zu 1.366 x 768 Pixeln auf. Als Grafiklösung setzt HP auf ARM Mali-T604. Die Festplatte (SSD) hat Speicherplatz für 16 GB. Außer 2 USB 2.0 Anschlüssen finden sich noch Audio-Anschlüsse für 3,5-mm-Klinke und SlimPort Video. Das Gewicht beträgt circa 1,1 kg. Der Preis liegt bei rund 300 Euro.

Vorteile des HP Chromebook 11

Das 11-Zoll-Display tendiert zwar von seiner Größe her eher zum kleinen Bruder des Notebooks, dem Netbook. Von der Qualität her kann das Statement unmissverständlich nur so lauten: klein aber oho. Es handelt sich um ein IPS-Display, was grundsätzlich gute Farbgenauigkeit und sehr gute Blickwinkel verspricht. Tests bestätigen das beim HP Chromebook 11. Auch die Helligkeit geht mit 300 cd/m² völlig in Ordnung und die guten Kontrastwerte wissen ebenfalls zu überzeugen.

Lärmempfindliche User werden ein anderes Detail sehr zu schätzen wissen. Das HP Chromebook 11 hat keinen Lüfter. Ebenso fehlen andere rotierende Teile. Folge: Es arbeitet völlig lautlos. Einen sehr positiven Eindruck vermitteln die eingebauten Lautsprecher. Angesichts der geringen Größe des Chromebooks überraschen deren hohe Lautstärke und Ausgewogenheit. Auch tiefe Frequenzen kommen sehr gut herüber.

Nachteile des HP Chromebook 11

Der größte Haken des Chromebooks liegt in seinem "Betriebssystem" Chrome OS. Im Grunde läuft alles über den Google Browser Chrome. Der stationäre Speicher ist mit der 16 GB SSD sehr gering dimensioniert. Egal ob man etwas schreiben oder nur Dateien sichern will - fast immer müssen Websites geöffnet werden. Eine Internetverbindung ist also in den meisten Fällen unumgänglich. Die Leistung des Geräts erfüllt nur geringe Ansprüche. Verantwortlich dafür ist vor allem der schwachbrüstige Prozessor, der aus zwei Cortex-A15-Kernen mit einer Taktrate von 1,7 GHz besteht. Leider spiegelt die Bildschirmoberfläche des Displays relativ stark und schränkt somit den Außeneinsatz gehörig ein.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , faz.net , theverge.com

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Bei einem Preis von 299 Euro kann man eigentlich nicht sehr viel am Chromebook 11 kritisieren. Auf der einen Seite ist es ein attraktives und scheinbar langlebiges Gerät mit einer guten Verarbeitung - auf der anderen Seite konkurriert es aufgrund des einfachen Betriebssystems und der begrenzten Funktionalität (ganz zu schweigen von dem schwachen Prozessor) eher mit Tablets und (den mittlerweile nicht mehr erhältlichen) Netbooks und nicht mit normalen Notebooks.' ...

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