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HP 655 B6M65EA Produkteinschätzung

17.10.2012 | 08:05 Uhr

Wie weit können wir den Preis drücken? Das haben sich wohl die Ingenieure bei HP gedacht, denn das HP 655 B6M65EA ist sensationell preiswert und hat sich damit Konkurrenten wie das ASUS K53U und Acers TravelMate 5742Z ausgesucht.

Bei der CPU des HP 655 B6M65EA handelt es sich um einen 1,7 Gigahertz schnellen E2-1800 von AMD, die Grafikkarte hört auf den Namen Radeon HD 7340M. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher sind ebenfalls verbaut, die Größe der Festplatte beläuft sich auf 500 Gigabyte. User die auf Windows als Betriebssystem verzichten können ,bereits über eine freie Windows-Lizenz verfügen oder stattdessen das kostenlose Linux verwenden möchten, können zu der mit 299 € günstigsten Version greifen.

Vorteile des HP 655 B6M65EA

Einer der größten Vorteile des 655 von HP fällt auf, bevor das Gerät überhaupt gekauft ist: der Preis. Das Notebook kostet nicht einmal 300 Euro, womit es sogar für von Dauerpleite betroffene Studenten oder Menschen in einer ähnlichen finanziellen Situation bezahlbar ist. Trotz des geringen Preises hat der Hersteller es aber geschafft, ein erstaunliches stimmiges Gesamtpaket zu basteln. Das Display ist entspiegelt und bietet zwar eingeschränkte Blickwinkel und ähnliche Nachteile - doch das schaffen andere Notebooks, die doppelt so teuer sind, auch nicht besser. Außerdem produziert das HP 655 B6M65EA durch seine eingeschränkte Hardware-Power nur sehr wenig Abwärme, was einen vorzeitigen Hitzetod des Notebooks unmöglich macht.

Ein weiterer netter Nebeneffekt der besagten Hardware ist der Umstand, dass das Notebook insgesamt nur wenig Strom verbraucht und daher schnell wieder aufgeladen ist und eine relativ hohe Akkulaufzeit bietet. Zwischen vier und fünf Stunden können mit dem Gerät bei normaler Belastung verbracht werden, bevor ein Gang zur Steckdose fällig wird. Abschließend sind die matten Oberflächen des Gehäuses positiv zu erwähnen, denn so haben Fingerabdrücke keine Chance.

Nachteile des HP 655 B6M65EA

Die Leistung des Notebooks rangiert sicherlich im unteren Segment, an Spiele beispielsweise ist nicht zu denken. Etwas nervtötend könnte auch der Lüfter wirken, denn dieser schaltet sich nie ab - glücklicherweise ist er aber auch nicht allzu laut. Für USB 3.0 war im Budget von HP anscheinend ebenfalls kein Platz.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookjournal.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Leider zeigten sich einige Schwachstellen, welche die Benotung trübten. Es reicht zwar immer noch für ein „GUT“ (76 %), jedoch hat die Stabilität des Chassis gegenüber HP 620/625 nachgelassen, und das Display eignet sich nicht mehr für den Einsatz in der Sonne. Mit schwachem Kontrast und schlechten Blickwinkeln muss der Käufer in dieser Preisklasse einfach leben. Das dunkle Display ist im Tageslicht aber nicht zu gebrauchen, da nützt auch die beste Entspiegelung wenig.' ...

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