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HP 630-LH384EA Produkteinschätzung

Mittwoch, 04.01.2012 | 08:20
Angenehmes Arbeiten für weniger als 500€ verspricht Hewlett-Packard mit dem HP 630-LH384EA. Das gelingt größtenteils auch, doch die teilweise hohen Standards eines Dell Vostro 1540 oder ASUS X52F können nicht ganz gehalten werden.
Die CPU des HP 630-LH384EA steuert Intel in Form eines Pentium P6200 bei, der mit immerhin 2,13 Gigahertz Taktfrequenz arbeitet. Als Arbeitsspeicher dienen 4.096 Megabyte DDR3-RAM, der Grafikchip stammt ebenfalls von Intel und ist für alles außer Desktop-Betrieb nicht zu gebrauchen. Die unverbindliche Preisempfehlung des 15,6-Zoll-Geräts liegt bei 449€.

Vorteile des HP 630-LH384EA

Dieses Notebook ist ein reines Arbeitstier, was der Käufer in allen Aspekten des Notebooks bemerkt. Zuerst wäre das wirklich angenehme Betriebsgeräusch zu nennen, das über einen Flüsterton nicht hinauskommt. Gerade bei längeren Arbeiten muss der Benutzer sich daher nicht mit den häufig alternierenden Laut-Leise-Geräuschen anderer Kühllösungen herumschlagen. Weiterhin sind die Eingabegeräte in ihrer Funktionsweise sehr gelungen.

Die Tastatur bietet ein überragend gutes Layout, das den Eindruck erweckt, man würde hier tatsächlich vor einer vollwertigen Desktop-PC-Tastatur sitzen. Außerdem agiert das Touchpad sehr präzise, so dass unfreiwillige Klicks oder ein versehentliches Danebenklicken nicht auftreten. Zu guter Letzt ist das gute Gehäuse des HP 630-LH384EA zu erwähnen. Es gewinnt zwar keine Preise, doch das schöne Design und eine solide Verarbeitung erfüllen alle Voraussetzungen, die an ein Notebook dieser Preisklasse gestellt werden können.

Nachteile des HP 630-LH384EA

Zwar arbeiten die Eingabegeräte wie bereits erwähnt wirklich gut, doch der Benutzer muss dafür in Kauf nehmen, dass hier scheinbar bei der Verarbeitung gespart wurde. Die Tasten wirken alle etwas schwammig, die Maustasten klackern gar ein wenig in ihrer Einsparung. Das verbaute Display, das zwar komplett entspiegelt ist und über ein ordentliches Farbspektrum verfügt, offenbart im Testlabor leider seine Schwächen. Es lassen sich eine unregelmäßige Ausleuchtung und zudem eine unterdurchschnittliche Displayhelligkeit feststellen, wodurch das Arbeiten im Freien unter Sonneneinstrahlung erschwert wird. Außerdem ist die Akkulaufzeit wahrlich nicht das Gelbe vom Ei. Unter Last bleiben dem Benutzer nicht einmal eineinhalb Stunden Strom, bei normaler Arbeitslast wie dem Surfen im Internet oder leichten Office-Arbeiten bleiben zweieinhalb Stunden übrig - einfach zu wenig.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Testbericht.de


Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Was HPs 620-Serie bereits alles richtig gemacht hatte und dementsprechend auch bei den Käufern Anklang fand, versucht der Hersteller nur mit dem 630 nochmal zu verbessern. Oftmals übertreffen sich aber die Hersteller selbst, indem sie ein gutes Produkt verschlimmbessern. So geschehen im Fall des HP 630.' ...

Mittwoch, 04.01.2012 | 08:20
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