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Notebook-Grafikkarten für DirectX10 (Update!)

14.06.2007 | 16:20 Uhr |

Von Nvidia gibt es jetzt DirectX-10-fähige Grafikchips für Notebooks. Wir stellen die Varianten des Geforce 8600M und des Geforce 8400M vor und unterziehen sie einem ausführlichen Test.

Zeitgleich zum Start der neuen Centrino-Generation Santa Rosa von Intel bringt Nvidia neue Grafikchips auf den Markt. Mit der Chipfamilie Geforce 8M kommt DirectX 10 nun auch ins Notebook. Die neue 3D-Schnittstelle, die nur in Windows Vista integriert ist, soll fotorealistische Effekte in Spielen ermöglichen . Dafür haben die neuen Nvidia-Chips Geforce 8600M GT, Geforce 8600M GS, Geforce 8400M GT, Geforce 8400M GS und Geforce 8400M G die passende Technik an Bord: Sie besitzen Unified Shader und unterstützen das Shader Model 4.0.

Die neuen Grafikchips von Nvidia sollen aber auch abseits der 3D-Welten glänzen: Sie unterstützen Nvidia Purevideo HD. Damit entlasten sie bei der Wiedergabe von hochaufgelösten Filmen auf HD-DVD- und Blu-Ray-Medien den Prozessor. Für das rechenintensive Dekomprimieren der HD-Filme wäre dann keine High-End-CPU mehr notwendig.

Nvidia hat übrigens bei den neuen Notebook-Grafikchips das Namensschema geändert: Bei den neuen Modellen der Geforce 8M-Familie verweist das nachgestellte „M“ darauf, dass es sich um Grafikchips fürs Notebook handelt. Die Vorgängerserie hieß noch Geforce Go.

Wir hatten jeweils zwei Modelle aus der 8400- und 8600er-Familie im Test. Den Geforce 8400M G verbaut Asus im A8, das Samsung R70 arbeitet mit dem Geforce 8400M GS. Bei beiden Notebooks handelt es sich um Mobilrechner mit der neuen Centrino-Plattform Santa Rosa, und beide Geräte waren noch im Vorserienstadium. Es steht also nicht fest, ob sie in der von uns getesteten Konfiguration auch tatsächlich auf den Markt kommen werden. Die eingebaute Grafik-Hardware von Nvidia war aber bereits final.

Update: Jetzt konnten wir auch den Geforce 8600M GS und den 8600M GT unter die Lupe nehmen. Der Geforce 8600M GS erreichte uns im Asus F3SV sowie im Serienmodell des Samsung R70. Dort stehen ihm jeweils 256 MB GDDR3 zur Seite.

Der Geforce 8600M GT steckte im Notebook Znote 6225WD von Zepto. Ihm stehen 512 MB lokaler Grafikspeicher zur Verfügung, außerdem kann sich die Grafikkarte bis zu 767 MB vom System-RAM abzweigen, das beim Znote 6225WD 2GB beträgt (DDR2-800).

Außerdem verfügt das Zepto Znote 6625WD über die derzeit schnellste Intel-CPU für Notebooks, den Core 2 Duo T7700 (2,4 GHz), eine 160 GB große Festplatte sowie ein 15,4-Zoll-Display im Breitbildformat. In unserem Testgerät saß noch ein Panel mit der Auflösung 1280 x 800. Zepto verkauft das Znote 6625WD aber jetzt mit der höheren Auflösung 1680 x 1050.

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