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Gigabyte U24T Produkteinschätzung

07.03.2014 | 08:05 Uhr

Das Gigabyte U24T ist ein Ultrabook der Mittelklasse für diverse Einsatzzwecke. Konkurrenten sind das IdeaPad U430 von Lenovo oder auch das Schenker S413.

Ein Core i7 mit mindestens 1,8 Gigahertz Taktfrequenz und fast schon überdimensionierte 16 Gigabyte Arbeitsspeicher werden im Gigabyte U24T gebündelt. Eine GeForce GT 750M kümmert sich um die Bildausgabe an den 14-Zoll-Bildschirm, die Auflösung beträgt etwas betagte 1.366 * 768 Pixel. Ein SSD-Laufwerk stellt  128 Gigabyte Speicherkapazität zur Verfügung, 750 Gigabyte hingegen werden von einer klassischen Festplatte bereitgestellt. Gleich vier USB-Ports erlauben den Anschluss von zahlreichem Peripheriegeräten. Als unverbindliche Preisempfehlung hat das Unternehmen aus Taiwan 1.399 Euro angesetzt.

Vorteile des Gigabyte U24T

Wie es sich für ein Ultrabook gehört, glänzt auch dieses Modell mit einer hohen Anwendungsleistung im 2D-Betrieb. Die üblichen Office-Anwendungen sollten für das Gerät niemals ein Problem darstellen, für Spiele bleibt aufgrund der schnellen Grafikkarte immer noch ein wenig Leistung übrig. Ebenfalls positiv fällt die Akkulaufzeit aus: Ohne größere Last hält das Gigabyte U24T etwa elf Stunden durch, bei der üblichen Nutzung bleiben noch viereinhalb Stunden übrig. Damit müsste das Notebook einen normalen Arbeitstag durchstehen können.

Gut ist auch die Kombination aus SSD und HDD: So wird eine hohe Geschwindigkeit mit einer großen Speicherkapazität kombiniert, so dass auch Filme oder hochauflösende Bilder in größerer Anzahl auf dem Notebook gespeichert werden können. Als sehr durchdacht präsentiert sich zu guter Letzt die Anordnung und Wahl der Anschlüsse: Kabelsalat wird dadurch vermieden, auch wenn sehr viele Geräte angeschlossen werden.

Nachteile des Gigabyte U24T

Für den anvisierten Verkaufspreis könnte man eigentlich ein gutes Display erwarten - aber Gigabyte sieht das offenbar anders. Die Blickwinkel lassen sehr zu wünschen übrig, außerdem fehlt es eindeutig an Helligkeit. Das ist umso erstaunlicher, als dass es mittlerweile Notebooks für 700 Euro mit IPS-Panel gibt. Die Tastatur wirkt überdies ein wenig "klapprig", wer gerne leise tippt, hat daran also wenig Freude. Die schwachen (aber in dieser Geräteklasse üblichen) Lautsprecher runden die Kritikpunkte ab.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Testberichte.de , pcmag.com

PC-WELT-Einkaufsführer: Ihr idealer Kaufratgeber zu PC-Hardware & Co.

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Bereits beim Vorgänger U2442N waren wir mit dem gebotenen Preis-Leistungs-Verhältnis nicht zufrieden. Das hat sich leider auch beim Nachfolger, dem vorliegenden U24T, nicht geändert. Ab rund 1.299 Euro wird eine ähnliche, nein, sogar etwas schwächer ausgestattete Variante des U24T in verschiedenen Shops für Deutschland gelistet. Das ist unserer Meinung nach für das gebotene Paket eindeutig zu viel.' ...

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