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Gigabyte U2442N Produkteinschätzung

02.09.2012 | 08:05 Uhr

Viel Hardware auf kleinstem Raum präsentiert das Gigabyte U2442N. Komplett geht die Rechnung jedoch nicht auf, denn Konkurrenzmodelle wie das HP Envy 14 oder Acers Aspire TimelineU M5 sind deutlich mobiler - aber dafür weniger leistungsfähig.

Die für Ultrabooks üblichen acht Gigabyte DDR3-RAM werden im Gigabyte U2442N von einem Core i5 mit 2,5 Gigahertz Taktfrequenz begleitet. Außerdem ist eine GeForce GT 640M im Gehäuse zu finden, für eine Kombination aus 750 Gigabyte großer Festplatte und einem 128 Gigabyte großen SSD-Laufwerk hat der Platz ebenfalls gereicht. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.299 Euro.

Vorteile des Gigabyte U2442N

Die Vorgabe, eine gegenüber anderen Ultrabooks drastisch höhere Leistung zu präsentieren, ist größtenteils gelungen. Anwendungen machen durch die hohe CPU-Leistung auf einem Ultrabook sowieso schon Spaß, doch bei diesem Modell ist die Grafiklösung dafür verantwortlich, dass auch 3D-Spiele kein Problem sind - und das können nicht viele Geräte dieser Klasse. Damit das Spielen (oder jegliche andere Tätigkeit) auch stets Spaß macht, ist das Display komplett entspiegelt. Das heißt, dass viel Licht im Rücken des Anwenders keine negativen Effekte für den Betrachter mitbringen.

Ein wahrer Geschwindigkeitsrausch wird durch die Kombination aus herkömmlicher Festplatte und SSD-Laufwerk entfacht. Während die SSD-Festplatte für einen extremen Datendurchsatz sorgt, ist die Festplatte für das Speichern von großen Datenmengen verantwortlich. Auch sonst ist das Ultrabook auf dem neuesten Stand der Technik: USB 3.0, Bluetooth 4.0 und Co. sind mit an Bord, um dem technikbegeistern Käufer das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten.

Nachteile des Gigabyte U2442N

Bei der opulenten Hardware muss eben doch irgendwo gespart werden, und hier trifft es einmal mehr das Display. Eine hohe Blickwinkelabhängigkeit sorgt dafür, dass der Käufer möglichst kerzengerade vor dem Gerät sitzen muss, schwache Kontraste verwaschen zusätzlich die Farbübergänge. Außerdem verbrauchen die leistungsstarken Komponenten sehr viel Strom - und das wiederum ruft eine schwache Akkulaufzeit von gerade einmal eineinhalb Stunden unter Last hervor. Die Mobilität - eines der Aushängeschilder der Ultrabooks - wird dadurch stark eingeschränkt.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookjournal.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : ... 'Ein schlechtes Notebook ist das U2442N damit jedoch keineswegs. Wer einen leichten Allrounder mit überdurchschnittlichen Leistungsreserven sucht, der auch einmal ein aktuelles Spiel mit flüssigen Bildraten darstellen kann, sollte sich den Kandidaten von Gigabyte ruhig genauer anschauen. Liegt der Fokus allerdings eher auf typischen Subnotebook-Tugenden wie Mobilität und Ausdauer, ist ein "klassisches" Ultrabook wie das Asus UX31A wohl die bessere Wahl.' ...

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