Apple MacBook Air
| Hersteller: | Apple |
|---|---|
| Kategorie: | Notebook |
| Preise: | 34 Angebote ab 1047€ |
| Testnote: | - |
| Leserwertung: |
Notebook-Flunder
Subnotebook Apple Macbook Air im Test
Das Reisegewicht des Macbook Air liegt konkurrenzlos niedrig: Das Subnotebook wiegt nur 1,36 Kilogramm - und auch das Netzteil ist mit 180 Gramm ein Federgewicht. Doch bei der Akkulaufzeit stößt man auf den ersten Kompromiss, den man beim Macbook Air zugunsten des Designs machen muss: Ins flache Notebook passt nur ein relativ kleiner Lithium-Polymer- Akku, und deshalb hält das Macbook Air nur 3:40 Stunden durch - für ein Subnotebook enttäuschend wenig.
Das zweite Highlight neben dem geringen Gewicht ist das sehr helle und kontraststarke Display des Macbook Air. Zwar besitzt das Panel eine spiegelnde Oberfläche: Doch dank der hohen Helligkeit lässt es sich auch draußen gut ablesen. Außerdem zeigte sich das Display im Test deutlich blickwinkelstabiler als die Bildschirme der meisten Subnotebooks. Auch die Farbwiedergabe beim Macbook Air ist top.
Um die Abwärme der Komponenten schnell aus dem flachen Gehäuse zu befördern, muss der Lüfter im Macbook Air häufig anspringen und mit hoher Drehzahl arbeiten. Mit rund einem Sone unter Last bleibt er zwar unter der Störschwelle, ist aber deutlich hörbar.
Mit dem Core 2 Duo SL9600 (2,13 GHz) sitzt der derzeit leistungsfähigste Low-Voltage-Prozessor von Intel im Macbook Air. Er beschleunigt das Subnotebook unter Windows auf 78 Punkte im Sysmark 2007. Damit ist das Macbook Air deutlich leistungsfähiger als die günstigen Subnotebooks, die mit Einkern-Prozessor arbeiten und auf etwa 60 Punkte kommen. In einigen Subnotebooks stecken aber vollwertige mobile Core-2-Duo-Prozessoren: Diese Laptops schaffen über 120 Punkte. Die Solid-State-Platte im Macbook Air lieferte zwar bei den Festplatten-Tests schnelle Übertragungs- und Zugriffszeiten. Im Praxiseinsatz unter Windows machte sich das aber nicht positiv bemerkbar - auch bei festplattenlastigen Praxis-Tests war das Macbook Air nicht schneller als Subnotebooks mit Standard-Festplatte. Die Chipsatz-Grafik Geforce 9400M genügt nur für ältere Spiele.
Die SSD-Platte bietet nur eine vergleichsweise magere Kapazität von 128 GB. Außerdem fehlt dem Macbook Air ein optisches Laufwerk - selbst die flachsten DVD-Brenner mit sieben Millimeter Bauhöhe würden nicht ins Gehäuse passen. WLAN und Bluetooth hat das Subnotebook eingebaut. Für den Anschluss ans Kabel-Netzwerk muss man den mitgelieferten RJ45-Adapter in der einzigen USB-Schnittstelle am Macbook Air platzieren. Viel mehr Anschlüsse gibt es auch gar nicht: einen Mini-Displayport-Anschluss, der für die meisten externen Monitore einen zusätzlichen Adapter erfordert und einen analogen Audioausgang - das war's.
Die 79 Tasten des Macbook Air liegen im Standard-Raster von 19 Millimetern. Die stabile und leise Tastatur ist beleuchtet - ein Sensor passt die Helligkeit wie auch die Display-Leuchtkraft ans Umgebungslicht an.
Apple MacBook Air (MC233*/A): mit Prozessor Core 2 Duo 1.86GHz, 120-GB-Festplatte


