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Eurocom X7 (Clevo P375SM) Produkteinschätzung

23.12.2013 | 08:05 Uhr

Schwer, klobig, schnell: Das EUROCOM X7 ist ein Gaming-Notebook, wie es im Buche steht. Das rasante Gerät hat sich schwere Kaliber wie das Alienware 17 von Dell oder auch das One K73-3S als Gegner ausgesucht.

Ein mit maximal 3,9 Gigahertz arbeitender Core i7, 16 Gigabyte DDR3-RAM und zwei Radeon HD 8970M im Crossfire-Verbund arbeiten im Kunststoffgehäuse des EUROCOM X7. Der Bildschirm misst 17,3 Zoll Diagonale und bietet die übliche 1080p-Auflösung, als Festplatte dient eine 120 Gigabyte große SSD. Fünf USB-Ports sowie Windows 8 ergeben zusammen mit den restlichen Daten Anschaffungskosten von derzeit etwa 2.450 Euro.Die Preisspanne reicht aber je nach Konfiguration von knapp 1.500 bis um die 5000 Euro.

Vorteile des EUROCOM X7

Über die Leistung müssen eigentlich keine Worte verloren werden: Performancemäßig spielt das Eurocom in der Top-Liga der Gaming-Notebooks, auch die anspruchsvollsten Anwendungen oder Spiele werden in maximalen Details wiedergegeben. Weiterhin hat der Hersteller mit den exzellenten Wartungsmöglichkeiten noch Raum für mehr gelassen, denn allein die insgesamt fünf Laufwerksschächte laden zum Basteln ein. Weiterhin sind WLAN nach 802.11ac ebenso integriert wie eine Thunderbolt-Schnittstelle, 7.1-Surround-Sound wird vom Audiochip ebenfalls unterstützt.

Außerdem genießt der Anwender beim Kauf des EUROCOM X7 sehr viele Freiheiten - beispielsweise ob das ohnehin gute Display matt oder spiegelnd sein soll. Die hohe Farbraumabdeckung sorgt zu guter Letzt dafür, dass sich sogar Grafiker dieses Notebook genauer anschauen sollten. Bei der 3D-Modellierung und -Texturierung etwa harmonieren die Geschwindigkeit und Farbtreue hervorragend.

Nachteile des EUROCOM X7

Auch dieses Notebook leidet unter den Nachteilen, mit welchen Gaming-Geräte generell zu kämpfen haben. Selbst im Idle-Zustand ist es relativ laut, außerdem wiegt das Gerät satte 4,5 Kilogramm. Die Akkulaufzeiten von maximal drei Stunden auch ohne Last schränken die Mobilität weiter ein. Andere Nachteile sind subtiler: Auf der linken Seite etwa fehlen USB-Anschlüsse, außerdem steht kein VGA-Ausgang zur Verfügung. Leichte Schwächen hinsichtlich der Verarbeitung müssen für einen solchen Preis ebenfalls nicht sein.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , guru3d.com

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Dank den schnellsten verfügbaren mobilen Haswell und AMD Komponenten ist es keine Überraschung, dass das EUROCOM X7 für rund 3.300 US-Dollar einige Benchmarkrekorde aufstellen kann. Dabei stellt unser Testgerät noch nicht das Maximum dar, denn das X7 kann auch mit einem RAID 0 Verbund von zwei SSDs oder zwei GTX 780M Grafikkarten im SLI Verbund für noch höhere Ergebnisse und einer beinahe absurden Leistung konfiguriert werden.' ...

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