Test - Das meint das Web

Deviltech HellMachine Produkteinschätzung

Freitag, 08.02.2013 | 13:00
Deviltech HellMachine
Vergrößern Deviltech HellMachine
© Deviltech
Das schnellste Notebook der Welt möchte das Deviltech HellMachine sein - und das könnte sogar stimmen. Konkurrenten sind andere hochwertige Gamer-Notebooks wie etwa das Alienware M17x.
Im Deviltech HellMachine wird eine kleine Hardware-Orgie zelebriert: Im Gehäuse befinden sich ein Core i7 mit 2,8 Gigahertz Taktfrequenz, vier Gigabyte DDR3-RAM und zwei Radeon HD 5870 Grafikkarten im SLI-Verbund. Der 18,4 Zoll große Bildschirm ist mit einer Auflösung von 1.920 * 1.080 Pixeln ausgestattet, Daten werden auf einer 320 Gigabyte großen Festplatte untergebracht. In dieser erweiterbaren Basiskonfiguration beträgt die unverbindliche Preisempfehlung bereits 1.758 Euro.

Vorteile des Deviltech HellMachine

Leistung wie ein High-End-PC: Das liefert dieses Notebook, das laut Hersteller das derzeit schnellste mobile Gerät auf Erden sein soll. Im Tests stellt sich dies als gar nicht so weit von der Realität entfernt heraus: Die Leistung rangiert auf einem extrem hohen Niveau, es sollte kaum eine Anwendung geben, die dem Deviltech HellMachine zu anspruchsvoll ist. Auch bei Spielen, dem Haupteinsatzgebiet der Höllenmaschine, gibt sich das Notebook keine Blöße. Selbst sehr fordernde Games - FarCry 3 oder Metro 2033 etwa - huschen enorm flüssig über den Bildschirm, Einbrüche in der Framerate gibt es nur selten zu sehen.

Wer zwischendurch gerne umfangreiche Datensammlungen anlegt, kann das mit diesem Notebook ebenfalls tun, denn es wird Platz für gleich drei Festplatten geboten, die einfach über vorhandene Wartungsschächte am Boden erreicht werden können. Abschließend sind enorm viele Anschlüsse - wie etwa gleich sechs USB-Ports - ein Grund zur Freude bei Käufern dieses monströsen Notebooks.

Nachteile des Deviltech HellMachine

Die Akkulaufzeit beschränkt sich auf eine Stunde - im Idle-Modus. Da das Gerät ein Desktop-Replacement ist, dürfte dies nur selten wirklich störend sein, doch ein bisschen mehr hätte es schon sein können. Außerdem ist das Notebook mit 5,5 Kilogramm Gewicht sehr schwer und verfügt über sehr empfindliche Hochglanzoberflächen. Unter Last sorgt das Kühlsystem weiterhin für eine hohe Geräuschentwicklung, so dass Kopfhörer für das ungestörte Spielen beinahe zwingend werden - auch angesichts der mageren Sound-Qualität der eingebauten Lautsprecher.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Testberichte.de


Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Insgesamt ist die HellMachine als größtenteils gelungenes Desktop-Replacement zu bezeichnen, das sich vornehmlich für anspruchsvolle Gamer eignet. Dank Core i7 Prozessor und dem Crossfire-Verbund aus zwei Radeon HD 5870 Grafikkarten hat der 18-Zöller eine ausgezeichnete Anwendungs- und Spieleleistung vorzuweisen.' ...

Freitag, 08.02.2013 | 13:00
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