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Dell Latitude 3440 Produkteinschätzung

28.02.2014 | 08:05 Uhr

Mit dem Latitude 3440 erweitert Dell seine Produktpalette um ein weiteres Office-Notebook. Kann das Gerät diesen Anspruch erfüllen? Ein Konkurrenzmodell zu Dells 14-Zöller ist das HP ProBook 430-G1.

Das Dell Latitude 3440 ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. Im Test verfügt das Gerät über einen Intel Core i5-4200U Prozessor mit 1,6 GHz Taktrate. Als Arbeitsspeicher stehen 6 GB DDR3 bereit. Der nichtspiegelnde Bildschirm hat eine Größe von 14 Zoll; die Auflösung liegt bei 1.600 x 900 Pixel. Als Grafikkarte verbaut Dell die NVIDIA GeForce GT 740M mit 2 GB Speicher. Je nach Ausstattung kosten die Geräte dieser Serie zwischen 450 und 800 Euro.

Vorteile des Dell Latitude 3440

Office-tauglich ist das 3440 allemal - dafür sorgen eine gute Leistung der CPU sowie ein entspiegelter Bildschirm. So lässt es sich auch in einem hellbeleuchteten Büro komfortabel ohne lästige Reflexionen arbeiten. Die dedizierte Grafiklösung macht das Notebook sogar spieltauglich. Auch relativ aufwändige Games wie Battlefield 4 lassen sich flüssig spielen - zumindest bei mittleren Einstellungen. Strategiespiele à la Anno 2070 lassen erfreulicherweise höhere Einstellungen zu, ohne ins Stottern zu geraten.

Überraschend lang sind die Akkulaufzeiten. Über acht Stunden hält das gute Stück durch, bevor es wieder an die Steckdose muss - und das sogar unter praxisgerechten Bedingungen, also mit WLAN-Nutzung und mittlerer Helligkeit. Nicht ganz unwichtig - vor allem im Office-Betrieb - ist die Lautstärke. Auch hier punktet das Dell Latitude 3440: Meist ist es so gut wie gar nicht hörbar. Startet der Lüfter aufgrund höherer Belastung, bleiben die Lärmwerte niedrig: 35 dB (A) werden kaum überschritten.

Nachteile des Dell Latitude 3440

Die Ausstattung des Notebooks ist bescheiden. Ein USB 2.0 sowie zwei USB 3.0 Anschlüsse sind zwar vorhanden, ebenso VGA, Audio und Ethernet. Auch ein Card Reader und eine Webcam (mit nur knapp 1 MP) sind an Bord. Ein HDMI-Anschluss ist allerdings Fehlanzeige. Vergebens suchen User auch nach einem Displayport oder einem Docking-Port. Dafür entschädigt vielleicht Bluetooth 4.0, das zusammen mit WLAN in das Kommunikationsmodul integriert wurde.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , pcadvisor.co.uk

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Sauber. Dells Office-Multimedia-Hybrid hat uns im Test in vielfacher Hinsicht überzeugt. Die CPU war allen anstehenden Aufgaben gewachsen und arbeitet offenbar gerade bei geringer Auslastung so energieeffizient, dass zusammen mit dem potenten Akku im Alltagsbetrieb traumhafte Laufzeiten erreicht werden können.' ...

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