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Dell Inspiron 15 N5050 Produkteinschätzung

14.12.2011 | 15:45 Uhr

Mit dem Dell Inspiron 15 bietet der amerikanische Hersteller ein Notebook für fast jeden Einsatzzweck an. Gegen Konkurrenten wie das Fujitsu Lifebook AH531 steht das Gerät dabei mit einigen guten Ideen und vernachlässigbaren Nachteilen gut da.

Ein Core i5 2430M sorgt mit Taktraten von 2,4 bis 3,0 Gigahertz für viel Dampf unter der Haube. Die CPU darf dabei auf 4.096 Megabyte DDR3-RAM zurückgreifen, um die Bildausgabe an den 15,6 Zoll großen Bildschirm kümmert sich eine typische Intel HD 3000 Grafikkarte. Die unverbindliche Preisempfehlung des Dell Inspiron 15 liegt bei sehr überschaubaren 479€.

Vorteile des Dell Inspiron 15 N5050

Es handelt sich bei dem Notebook um einen typischen Allrounder, der in zahlreichen Haushalten einen Platz finden wird. Dazu trägt unter anderem die für diese Preisklasse recht hohe Leistung bei, solange auf 3D-Anwendungen wie Spiele verzichtet werden kann. Außerdem präsentiert das Gerät eine gute Akkulaufzeit: Etwa siebeneinhalb Stunden hält das Notebook im Idle-Modus durch, unter Last sind es noch immer etwas mehr als drei Stunden, was für die meisten Anwender ausreichen dürfte.

Überraschend gut fällt außerdem die Verarbeitungsqualität aus. Griffiger Kunststoff und ein angenehmer robuster Eindruck zählen zu den Stärken des Dell Inspiron 15. Auch die große Festplatte dürfte bei den meisten Heimanwendern auf viel Gegenliebe stoßen, denn 640 Gigabyte werden nicht überall geboten. Zuletzt muss das sehr gute Preis-Leistungsverhältnis des Notebooks erwähnt werden: Etwas mehr als 450€ sind für ein Gerät dieser Klasse schon fast als Schnäppchen zu bezeichnen.

Nachteile des Dell Inspiron 15 N5050

Für einen USB-3.0-Port hat es leider nicht mehr gereicht. Entgegen der allgemein guten Verarbeitung fällt die Qualität der Tastatur eher schwach aus. Klapprige Tasten hinterlassen einen etwas "billigen" Eindruck, wirklicher Spaß an Langzeitarbeit kommt eher nicht auf. Für Multimediafreunde, die gerne mit Freunden und Bekannten im Internet chatten, wird außerdem die niedrige Auflösung der Webcam ein Störfaktor sein. Abschließend wird das Display an den Pranger gestellt, denn eine fehlende Entspiegelung sorgt zwar für knackige Farben - doch diese sind unter ungünstigen Lichtverhältnissen leider nur selten genießbar.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookjournal.de , Notebookinfo.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookjournal.de : 'Notorische Erbsenzähler mögen jetzt vielleicht meckern, Dell hätte ein mattes Display verbauen, den Klavierlack im Tastaturbett gegen ein mattes Pendant tauschen und USB 3.0 nicht ausschließen sollen. Aber insgesamt bietet der US-Amerikanische Hersteller uns ein stimmiges Office-Notebook mit überzeugenden inneren Werten, das auch mit einer ordentlichen Verarbeitung überzeugen kann.' ...

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