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Test - Das meint das Web

Asus VivoBook S301LA-C1073H Produkteinschätzung

14.06.2014 | 08:05 Uhr

Für seine VivoBook-Serie konnte Asus bereits einige Lorbeeren ernten. Nun hat der Hersteller seine handliche Ultrabook-Reihe aufgestockt und möchte mit seinem VivoBook S301LA-C1073H an die Spitze der Verkaufscharts rücken.

Für einen Straßenpreis von derweil rund 650 Euro (Stand Mai 2014) lassen sich in der Kategorie der 13-Zoll-Ultrabooks nur wenige vergleichbar gut ausgestattete Modelle finden. So machen Touchscreen, Prozessor (2 x 1,6 GHz) und Grafikkarte (eine HD Graphics 4400) zunächst vorbildliche Hardwarekomponenten aus. Auch die schicke Aluverkleidung kann sich sehen lassen.

Vorteile des Asus VivoBook S301LA-C1073H

Auf der Pro-Seite dieses VivoBooks steht unverkennbar dessen Äußeres, das edle Aluminiumgehäuse, die sehr gut verarbeiteten Scharniere sowie die optimal integrierte - und demzufolge auch sehr gut zu bedienende - Tastatur machen schlichtweg einen großen Pluspunkt des Asus VivoBook S301LA aus. Gut fallen außerdem die Reaktionszeiten des Bildschirms aus, welcher durch eine zusätzliche Panel-Glas-Verkleidung vor Kratzern Co. geschützt wird. Das Innenleben des 13-Zöllers offenbart wiederum recht gemischte Werte. So machen CPU- und GPU eine durchaus gute Figur, doch sobald hochwertige Spiele auf dem Plan stehen, müssen auch der Dual-Core-Prozessor (Intel Core i5-4200U) samt 4-GB-Arbeitsspeicher sowie die Intel HD Graphics 4400 passen.

Immerhin: Unter normalem Arbeitsaufkommen überzeugt die Hardware durch sehr solide Betriebsgeschwindigkeiten, gibt nur kaum merkbare Geräusche von sich und hält die Gehäusetemperatur deutlich unter 30 Grad. Einen abschließenden Pluspunkt ergattert sich das Modell zudem für sein Zusatzpaket: Asus spendiert seinen Kunden neben einer (papiernen) Betriebsanleitung auch noch eine Maus und ein Touchscreen-Tuch, mit welchem sich die Oberfläche besonders schonend reinigen lässt.

Nachteile des Asus VivoBook S301LA-C1073H

Der anfangs gelobte Bildschirm des VivoBook S301LA mag durchaus Vorteile bei der Bedienung mit sich bringen. Auch die Bildwerte fallen zumindest in Innenräumen einigermaßen gut aus. Im Vergleich zum Vorgängermodell offenbart das insgesamt 33,8 Zentimeter große Display jedoch deutliche Schwächen. So löst das Modell zwar mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf, doch geringe Kontrast- und Helligkeitswerte sowie eine stark spiegelnde Oberfläche und eine geringe Blickwinkelstabilität machen das Asus VivoBook S301LA an frischer Luft nahezu unbrauchbar. Ebenfalls nicht allzu toll fallen zudem Festplatte und Akku aus. Letzterer beispielsweise liefert der hungrigen CPU für nur gut fünf Stunden genügend Saft. Und die Festplatte (500 GB HD) offenbart immer wieder Wartezeiten, die bei voller Belegung des Datenträgers schnell zum Stolperstein der eigentlich recht flotten Performance werden können.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Testberichte.de

PC-WELT-Einkaufsführer: Ihr idealer Kaufratgeber zu PC-Hardware & Co.

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Insgesamt bietet Asus für nur 650 Euro ein ausgewachsenes Ultrabook an. Wer sich mit dem dunklen Bildschirm arrangieren kann und das VivoBook nur seltenst unter freiem Himmel nutzen möchte, bekommt ein Subnotebook mit vielen Vorzügen. Wer keine hohe Leistung benötigt kann sich auch das Samsung ATIV Book 9 Lite genauer ansehen.' ...

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