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Asus F55A Produkteinschätzung

03.04.2013 | 08:05 Uhr

Mit dem Asus F55A wagt der Hersteller mal wieder ein Experiment und vertraut auf ein selten genutztes Betriebssystem, was wohl dafür sorgen wird, dass es das Modell gegen Dell Vostro 2520, IdeaPad G580 und Co. nicht leicht haben wird.

Ein Pentium B980 mit 2,4 Gigahertz Taktfrequenz aus dem Hause Intel wird im Asus F55A von vier Gigabyte Arbeitsspeicher begleitet, außerdem sind eine Festplatte mit 320 Gigabyte Speicherkapazität und eine integrierte Grafikkarte von Intel im Kunststoff-Gehäuse zu finden. Das 15,6-Zoll-Display spiegelt und bietet eine Auflösung von 1.366 * 768 Pixeln, für einen USB-Anschluss der Version 3.0 war ebenfalls noch Platz. Die unverbindliche Preisempfehlung des mit FreeDOS ausgestatteten Notebooks liegt bei nur 329 Euro.

Vorteile des Asus F55A

Asus bewegt sich mit diesem Notebook am unteren Ende der (preislichen) Fahnenstange, alle Pluspunkte dieses Geräts müssen also mit dieser Information im Hinterkopf bewertet werden. Dabei fällt zuerst die sehr geringe Wärmeentwicklung auf: Die relativ langsame Hardware sorgt dafür, dass das Gerät selbst unter Volllast nur wenig heiße Luft aus dem Gehäuse blasen muss. Auch muss sich die Kühllösung dafür anscheinend nicht besonders anstrengen, denn der Lautstärkepegel bleibt ebenfalls permanent auf einem mehr als akzeptablen Niveau.

Einfach macht es der Hersteller auch Käufern des Asus F55A, die ein neues Betriebssystem aufspielen möchten, denn die Treiber-DVD installiert automatisch alle relevanten Anwendungen. Und wo wird gerade beim Betriebssystem sind: FreeDOS ist eher etwas für Bastler, der durchschnittliche Verbraucher wird wohl eher an Windows 7 oder Windows 8 interessiert sein. Ob FreeDOS jedoch ein Vor- oder Nachteil ist, lässt sich schwer bewerten - doch Asus täte gut daran, deutlich auf dieses Merkmal hinzuweisen.

Nachteile des Asus F55A

Dem Bildschirm mangelt es sowohl an Kontrast und Helligkeit, die Blickwinkel bewegen sich gerade noch im akzeptablen Rahmen. Es können außerdem nur maximal vier Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut werden, was in der heutigen Zeit doch etwas wenig ist - auch wenn es dem Low-Cost-Anspruch des Geräts entspricht. Die Tastatur wippt in der Mitte ein wenig, was bei Vielschreibern auf lange Sicht zu Problemen führen dürfte.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookinfo.de , Testberichte.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Notebookcheck.com : 'Die Leistungsfähigkeit des F55A reicht für die Anforderungen der allermeisten Nutzer mehr als aus. Es arbeitet überwiegend leise und wird zu keinem Zeitpunkt heiß. Die Akkulaufzeiten gehen zudem in Ordnung. Bei einem Kaufpreis von etwa 300 bis 400 Euro (je nach Modell) heißt es aber auch Abstriche hinzunehmen.' ...

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