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Asus Pro BU400VC-W3040X Produkteinschätzung

06.08.2013 | 08:05 Uhr

Tolles Gehäuse, gute Leistung, Akkuleistung auf einem hohen Niveau: Das Asus Pro BU400VC-W3040X würde fast ohne Schwächen gegen Mitbewerber wie das Lenovo ThinkPad T430u oder das Latitude 6430u von Dell antreten - wenn es da nicht ein großes Manko gäbe.

Ausgestattet ist das Asus Pro BU400VC-W3040X mit einem Core i7 mit 1,9 Gigahertz Taktfrequenz, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einer NVS 5200M Grafikkarte von NVIDIA. Daten werden auf einem 256 Gigabyte großen SSD-Laufwerk hinterlegt, gleich drei USB-3.0-Ports laden zum Anschluss zahlreicher Peripherie ein. Der 14 Zoll große Bildschirm ist mit einem TN-Panel ausgestattet und bietet eine Auflösung von nur 1.366 * 768 Pixeln - und all das zusammen ist Asus derzeit 1.299 Euro wert.

Vorteile des Asus Pro BU400VC-W3040X

Über die Pluspunkte könnte man zunächst einen ganzen Roman füllen. Den Anfang macht das Gehäuse: Das hochwertige Aluminium-Chassis drückt das Gewicht auf ein angenehmes Niveau von 1,6 Kilogramm und verhilft dem Ultrabook nebenbei auch noch zu einer hohen Stabilität. Das gute Feedback der Tastatur zeigt auch, dass es sich beim Asus Pro BU400VC in erster Linie um ein Arbeitsgerät handeln soll - denn da passen auch die langen Akkulaufzeiten von etwa sechseinhalb Stunden unter Last gut ins Bild.

Die hohe Anwendungsleistung unterstreicht diesen Aspekt weiter, und auch Spiele können dank der relativ flotten Grafikkarte problemlos ausprobiert werden. Damit das Gerät auch abseits der Arbeit Spaß macht, haben die Taiwanesen klanglich sehr ansprechende Lautsprecher in dem dünnen Gehäuse verbaut, so dass Musik und Filme an diesem Notebook ebenfalls Spaß machen - wäre da nicht ein kleiner, aber entscheidender Makel.

Nachteile des Asus Pro BU400VC-W3040X

Beim Display hat Asus enorm gespart. Die Helligkeitswerte reichen für den Außeneinsatz kaum aus, außerdem bedrückt ein deutlicher Blaustich das Bild, so dass alle Farben zu kühl wirken. Die sehr geringen Blickwinkel werden ebenfalls keinen Käufer zu Begeisterungsstürmen hinreißen, und was sich Asus bei der Auflösung gedacht hat, wird wohl deren Geheimnis bleiben. Diese Punkte sind besonders ärgerlich, da der Rest des Geräts einen so guten Eindruck hinterlassen hat. Hier hat Asus eindeutig am falschen Ende gespart.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookinfo.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Welche Eigenschaften sind ein Have-to für ein dünnes Business-Ultrabook? Welche sind ein zusätzliches Nice-to-have? Wir meinen, das Display sollte auf jeden Fall zur ersten Rubrik zählen. Warum Asus gerade an dieser Stelle zu einem wahrscheinlich günstigen HD-Panel mit niedriger Helligkeit greift, das ist daher unverständlich.' ...

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