Test - Das meint das Web

Alienware M18x R2 Produkteinschätzung

Freitag den 20.07.2012 um 11:45 Uhr

Alienware M18x R2
Vergrößern Alienware M18x R2
© Dell Alienware
Konkurrenzlos auf weiter Flur: Das Alienware M18x R2 sticht alle anderen Gaming-Notebooks aus und steht in seiner Größenklasse allein da. Höchstens einige Schenker-XMG-Notebooks können noch mithalten, wenngleich auch mit einem kleineren Display.
Als CPU steht dem Alienware M18x R2 ein Core i7 mit - im übertakteten Zustand - 4,1 Gigahertz zur Verfügung, außerdem sind acht Gigabyte DDR3-RAM verbaut. Zwei Radeon HD 7970M im Crossfire-Verbund entfachen ein wahres Grafikfeuerwerk auf dem 18,4-Zoll-Bildschirm. Der Käufer erhält außerdem eine 512 Gigabyte große SSD-Festplatte, die von einer herkömmlichen Festplatte mit 1.000 Gigabyte Speicherkapazität begleitet wird. Die unverbindliche Preisempfehlung des Hardware-Monsters liegt bei 2.000 Euro in der Basisausstattung und bei exorbitanten 5.279 Euro in der Testkonfiguration.

Vorteile des Alienware M18x R2

Bei einem Gaming-Notebook ist die Leistung einer der wichtigsten Faktoren - und bei diesem Modell fällt sie schlichtweg überragend aus. Dank Dual-GPU-Lösung können auch neueste DirectX-11-Spiele mit maximalem Detailgrad ohne nervige Ruckler gespielt werden. Da erübrigt sich die Erwähnung einer ebenfalls herausragenden Anwendungsleistung schon fast. Auch das Display kann fast vollends überzeugen, insbesondere Kontrast- und Helligkeitswerte wissen zu gefallen. Weiterhin ist das Notebook bestens verarbeitet und bietet dank der Aluminimumoberflächen ein angenehmes Gefühl für die Handballen.

Auch die Eingabegeräte sind gelungen, sowohl das Touchpad als auch die Tastatur machen auch nach stundenlangen Gaming-Sessions noch immer einen guten Eindruck, Abnutzungserscheinungen treten nicht auf. Überraschend gut - für ein Notebook - fällt beim Alienware M18x R2 auch der Klang aus. Zwar sind keine hämmernden Bässe und kristallklare Höhen zu erwarten, aber wenn auf Kopfhörer verzichtet werden muss, stellen die Lautsprecher dennoch eine gute Alternative dar. Zuletzt überzeugt die Anschlussvielfalt, denn gleich vier USB-3.0-Ports sind doch eine Seltenheit.

Nachteile des Alienware M18x R2

Wie sehr viele Gaming-Notebooks ist auch dieses Modell unglaublich schwer und somit kaum für den Transport geeignet, denn bei 5,5 Kilogramm hört der Spaß dann doch auf. Auch die Akkulaufzeit ist zu kurz, als dass das Notebook für etwas anderes als Desktop-Replacement eignen würde. Außerdem wäre es schön gewesen, wenn für den hohen Preis wenigstens das Display entspiegelt wäre - vielleicht beim nächsten Mal.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Notebookjournal.de


Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Das Alienware M18x ist definitiv ein Notebook der Superlative. Wobei, »Notebook« kann man den wuchtigen 18-Zöller eigentlich nicht nennen. Über fünf Kilogramm fesseln den Besitzer mehr oder weniger an den Schreibtisch. Dort entfaltet das Desktop-Replacement allerdings seine brachiale Leistung. Dank dem übertakteten Ivy-Bridge-Prozessor und den beiden Radeon HD 7970M Grafikkarten stemmt das High-End-Gerät jede Anwendung mit Bravour. Alle momentan erhältlichen Spiele lassen sich in maximalen Details genießen. ' ...

Freitag den 20.07.2012 um 11:45 Uhr

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1504228