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Acer Aspire S5-391-73514G25akk Ultrabook Produkteinschätzung

16.11.2012 | 15:45 Uhr

Langer Name, große Wirkung: Das Acer Aspire S5-391-73514G25akk Ultrabook ist sehr schnell, sehr teuer - und von sehr viel Konkurrenz umgeben. Darunter fallen etwas das Asus UX31A, Dells neues XPS 13 oder auch das altbekannte MacBook Air 13 von Apple.

Die CPU mit einer Taktfrequenz von maximal 3,0 Gigahertz stammt von Intel und wird von vier Gigabyte DDR3-RAM und einem RAID-Verbund aus zwei 128 Gigabyte großen SSD-Laufwerken begleitet. Außerdem finden im 13,3-Zoll-Gerät eine HD Graphics 4000 Grafikkarte von Intel und zwei USB-3.0-Ports Platz. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 1.599 Euro - teurer ist im Portfolio von Acer derzeit kein Notebook.

Vorteile des Acer Aspire S5-391-73514G25akk Ultrabook

Laut Spezifikation von Intel sollen Ultrabooks vor allem sehr mobil sein und eine hohe Leistung entfalten können. Zumindest im ersten Punkt trifft das bei diesem Gerät zu: Acer baut ein Ultrabook mit einem Gewicht von nur 1,2 Kilogramm, gleichzeitig wirkt das Gehäuse aber nicht instabil und "zu leicht". Auch bei erhöhtem Druck auf Bereiche wie die Handballenauflagen gibt das Gerät nicht nach. Bei der Leistung hat das Unternehmen aus Taiwan ebenfalls seine Hausaufgaben gemacht: Der schnelle RAID-Verbund aus den beiden SSDs sorgt zusammen mit den anderen Komponenten für eine unerhört gute Anwendungsleistung, allein Spiele verträgt das Ultrabook aufgrund der schwachen Grafikkarte nicht - aber das wird von dieser Geräteklasse auch nicht verlangt.

Ebenfalls einen Pluspunkt für die Mobilität stellen die hohen Akkulaufzeiten dar. Bei den üblichen Aufgaben, die unterwegs anfallen können, erreicht das Acer Aspire S5 Ultrabook eine Laufzeit von fast fünf Stunden, im Idle-Modus sind es gar siebeneinhalb Stunden. Abgerundet wird der positive Gesamteindruck durch arbeitstaugliche Eingabegeräte, die auch längeren Sitzungen standhalten.

Nachteile des Acer Aspire S5-391-73514G25akk Ultrabook

Beim Display wurde gespart: Das TN-Panel spiegelt und bietet sehr mäßige Blickwinkel, Helligkeit und Kontrast fallen höchstens befriedigend aus. Unter Last wird das Ultrabook außerdem zu laut. Warum kein UMTS- oder gar LTE-Modul im Gerät zu finden ist, weiß wohl auch nur der Hersteller - selbst auf den LAN-Anschluss(!) wurde verzichtet, so dass nur WLAN als Option für die schnelle Internetnutzung übrig bleibt.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Techradar.com

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : '"Das Bessere ist der Feind des Guten." Genau dieser Grundsatz wird unserem Testkandidaten zum Verhängnis. Das Aspire S5 ist ein gutes Ultrabook, doch Kontrahenten wie das Asus UX31A machen vieles schlicht noch einen Hauch besser. Dies gilt nicht nur für das Display, sondern auch die Gehäusequalität, die Tastatur oder die Geräuschentwicklung.' ...

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