Notebook

Acer Aspire 5750 im Test

Montag den 16.05.2011 um 10:00 Uhr

von Thomas Rau

Acer Aspire 5750G-2414G50Mnkk im Test
Vergrößern Acer Aspire 5750G-2414G50Mnkk im Test
Das Acer Aspire 5750G bietet aktuelle Sandy-Bridge-Technik für wenig Geld. Im Test zeigte das Notebook, dass das nicht seine einzigen Stärken ist.
Acer hat dem Glanz abgeschworen: Beim Aspire 5750G spiegelt zwar das Display. Doch für Deckel und Handballenablage des Gehäuses setzt Acer matten Kunststoff ein: Fingerabdrücke fallen auf dem Aspire 5750G deshalb weniger auf.

Geschwindigkeit

Besonders bei Multimedia-Aufgaben wie Bild- und Videobearbeitung glänzte das Acer Aspire 5750G im Test. Dafür sorgte unter anderem die kräftige Intel-CPU Core i5-2410M aus der aktuellen Sandy-Bridge-Generation , die mit 2,3 GHz arbeitet und bei Bedarf per Turbo Boost auf 2,9 GHz hoch schaltet. Die Grafikkarte Nvidia Geforce GT 540M war stark genug, um die meisten DirectX-10-Spiele in maximaler Auflösung flüssig darzustellen.

Geschwindigkeit Messergebnisse
Startzeit 58 Sekunden
Geschwindigkeit bei Büro-Programmen 113 Punkte
Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen 150 Punkte
Geschwindigkeit bei 3D-Spielen 3808 Punkte
Brenndauer CD / DVD / Blu-ray (Minuten) 10:13 / 4:58 /
Kopie von DVD auf Festplatte (Minuten) 10:45
USB-Anschlüsse: Lese- / Schreibrate 154,6 / 79,9 MB/s

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Ausstattung

Die Ausstattung des Acer Aspire 5750G ist für die Preisklasse um 650 Euro ganz okay, aber nicht überwältigend: Die Festplatte fasst 500 GB, ein Blu-ray-Laufwerk gibt’s nicht, dafür einen DVD-Brenner. Immerhin einen schnellen USB-3.0-Anschluss hat das Notebook, aber nur zwei USB-2.0-Ports. Volle Punktzahl erzielte das Aspire 5750G dafür beim Netzwerk-Equipment mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth 3.0. Die mitgelieferte Software bietet wenig Aufregendes: Unter anderem ist das Heimnetz-Programm Clearfi und Backup Manager zum Erstellen von Sicherungskopien installiert.

  Bildschirm

Mittelmaß herrscht auch bei der Bildschirm-Qualität: Das Display mit spiegelnder Oberfläche ist mit 178 cd/m2 nur durchschnittlich hell. Andererseits ist es sehr gleichmäßig ausgeleuchtet: In Innenräumen kann die Qualität der Bilddarstellung daher überzeugen.

Bildschirm Messergebnisse
Helligkeit 178 cd/m²
Helligkeitsverteilung 90 %
Kontrast 591:1
Entspiegelung gering
Den Akku löst man beim Aspire 5750G nicht über einen
gewohnten Schieberiegel. Der Öffnungsriegel ist ins Gehäuse
eingelassen und lässt sich nur mit einem Stift bewegen.
Vergrößern Den Akku löst man beim Aspire 5750G nicht über einen gewohnten Schieberiegel. Der Öffnungsriegel ist ins Gehäuse eingelassen und lässt sich nur mit einem Stift bewegen.

Mobilität

Überraschend sparsam arbeitete das Notebook im Akkubetrieb. Es lief im Test 5,5 Stunden. Das liegt unter anderem auch an Nvidia Optimus-Technik, die je nach gestartetem Programm zwischen der Geforce-Grafikkarte und der sparsamen Prozessor-Grafik von Intel umschaltet. Noch ein Pluspunkt für unterwegs: Das Aspire 5750G ist mit 2,48 Kilogramm nicht allzu schwer für ein 15-Zoll-Notebook.

Mobilität Messergebnisse
Akkulaufzeit 5:30 Stunden
Gewicht: Notebook (mit Akku) / Netzteil 2,48 / 0,54 Kilogramm

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Umwelt & Gesundheit

Nachbessern sollte Acer per Bios-Update noch beim Lüfter-Geräusch: Der Lüfter arbeitete hörbar, auch wenn das Notebook wenig bis gar nicht zu tun hatte. Sein schnurrendes Drehgeräusch steigerte sich unter Last dann noch ein wenig.

Umwelt + Gesundheit Messergebnisse
Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last 1,3 / 1,6 Sone
Stromverbrauch: Ruhe / Last / Bereitschafts-Modus / Aus 11,7 / 60,1 / 0,9 / 0,7 Watt

Montag den 16.05.2011 um 10:00 Uhr

von Thomas Rau

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