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Acer Aspire 5250 Produkteinschätzung

30.09.2012 | 08:05 Uhr

Günstiger geht immer: Mit dem Low-Cost-Notebook Acer Aspire 5250-E304G50Mnkk will der Hersteller gegen gut aufgestellte Konkurrenten wie das Asus Pro P53E oder Lenovo G575 bestehen - was nicht in allen Punkten zufriedenstellend gelingt.

Bei der CPU verlässt sich Acer auf einen E-300 von AMD mit 1,3 Gigahertz Taktfrequenz. Außerdem werden vier Gigabyte DDR3-RAM und 320 Gigabyte Festplattenkapazität geboten. Das nicht entspiegelte Display offeriert auf 15,6 Zoll eine Auflösung von 1.366 * 768 Pixeln, um die Bilderzeugung kümmert sich eine Radeon HD 6310M. Als unverbindliche Preisempfehlung haben die Taiwanesen 399 Euro anvisiert.

Vorteile des Acer Aspire 5250-E304G50Mnkk

Um die Hardware des neuen Aspire-Sprösslings ist es nicht unbedingt herausragend bestellt - aber das hat auch Vorteile, denn so bleibt das Notebook stets sehr kühl. Unter normalen Lastbedingungen sind am Gehäuse nur knapp über 30° Celsius zu messen, was weder für die Hände noch für andere Körperteile jemals zu warm werden könnte. Dass die Komponenten nicht viel Abwärme erzeugen, zeigt auch die Betriebslautstärke: Im Idle-Modus bleibt das Acer Aspire 5250 sehr leise, unter Volllast bewegen sich die Lüfter auf Flüsterlautstärke. Unangenehm wird es jedenfalls nie.

Zusätzlich verbraucht das Gerät sehr wenig Strom, was bedeutet, dass die Akkulaufzeiten überzeugen können - etwa vier Stunden unter Last werden erreicht - und gleichzeitig nur eine kurze Dauer für eine erneute Aufladung des Notebooks nötig ist. Das erhöht die Mobilität und macht die Arbeit unterwegs einfacher. Zuletzt überzeugt der Preis, denn das neue Aspire ist bereits für etwas mehr als 350 Euro zu haben.

Nachteile des Acer Aspire 5250-E304G50Mnkk

Weder bei normalen Anwendungen noch bei Spielen kann das Notebook ein Leistungsfeuerwerk entfesseln. Außerdem spiegelt das Display unter Lichteinstrahlung ganz erheblich. Unverständlicherweise ist auch der HDMI-Port weggefallen - der Vorgänger hatte diesen noch. USB 3.0 scheint in den Augen der Acer-Designer ebenfalls überflüssig zu sein, denn davon befindet sich nicht einmal ein einziger Port am Gehäuse. Auch die Eingabegeräte können nicht begeistern und machen eher durch ein unpräzises Touchpad und klapprige Keyboard-Tasten auf sich aufmerksam.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Notebookcheck.com , Computerbild.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Notebooks

Test-Fazit der Fachmedien

Notebookcheck.com : 'Acer hat mit dem Aspire 5250 ein seltenes Downgrade hingelegt. Die reduzierte CPU E-300 ist die eine Sache, es gibt ja weiterhin ein E-450 Modell (2x 1.65 statt 2x 1.3GHz). Aber dass im Low-End-Bereich noch einmal abgerüstet wird (Wegfall HDMI), das sehen wir als kleine Dreistigkeit an. Preislich macht die Differenzierung lediglich ein paar Euros aus. Wenn es keine Rolle spielt, ob 369 oder 374 Euro, dann sollte sich der Käufer für einen E-450 entscheiden. Das Schwestermodell mit E-350 hatte in unserem damaligen Test immerhin eine etwas bessere Akkulaufzeit.' ...

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