Nokia E72
| Hersteller: | Nokia |
|---|---|
| Kategorie: | Handys |
| Preise: | 54 Angebote ab 189€ |
| Testnote: | 2.60 |
| Leserwertung: |
Nokia-Handy im Blackberry-Stil
Nokia E72 im Test
Das 2,36-Zoll-Display ist zwar recht klein, aber ebenfalls gut zu lesen. Allerdings ist die Display-Helligkeit bei Auslieferung auf einen mittleren Wert gesetzt, um Akkukapazität zu sparen. Vielen Nutzern dürfte das zu dunkel sein. In den Einstellungen lässt sich die Helligkeit auf "maximal" einstellen. Dann bleibt das Display auch bei praller Sonne noch lesbar.
Praktisch sind die vielen Schnellzugriffe, die das Nokia E72 zu bieten hat. Direkt unter dem Display sitzen die Tasten, die ins Menü und zur Kamera führen. Darunter wiederum befinden sich vier logisch beschriftete Tasten, die direkt auf den Startbildschirm führen, den Kalender oder das Adressbuch öffnen und Zugriff auf die Mails gewähren. Alle sechs Tasten lassen sich jedoch auch mit anderen Funktionen belegen. Oben im Display besteht eine weitere Möglichkeit für Direktzugriffe in Form von sechs Icons, die häufig benutze Programme öffnen.
Unter "Systemsteuerung / Modi" besteht die Möglichkeit, zwei verschiedene Start-Screens für das E72 zu definieren. Auf den Geschäftsbildschirm legt der Anwender beispielsweise den Zugriff auf häufig genutzte Funktionen im Berufsleben wie Terminkalender, E-Mails, Browser und Notizen. Auf seinen privaten Bildschirm dagegen packt er sich neben Browser und E-Mail die Bildergalerie oder den Musikplayer. Um von einem Bildschirm zum anderen zu gelangen, klickt er "Modi" in der oberen Iconleiste im Display an. Der Wechsel von geschäftlich zu privat braucht beim Nokia E72 etwa 2,5 Sekunden. Beim E71 musste der Nutzer noch quälend lange fünf Sekunden warten.
Das Menü ist mit zwölf Hauptpunkten, die jeweils mehrere Unterpunkte enthalten, sehr umfassend. Schnell veriirt man sich angesichts der vielen Funktionen und Einstellmöglichkeiten: Der Anwender braucht daher etwas Einarbeitungszeit, bis er sich zurecht findet.



