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Geheimakte Tunguska im Test

08.05.2008 | 11:13 Uhr |

Wer sich dank Wii Fit gestärkt und mit allerlei Party-Spielchen müde gezappelt hat, kann sich bei "Geheimakte: Tunguska" ausruhen. Das Spiel hat bereits einige Jahre auf dem Buckel und ist zunächst auf PC erschienen. Nun folgt die Wii-Version. Wir haben das Adventure getestet.

Steuerung per Wiimote
Vergrößern Steuerung per Wiimote
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Gemütlich auf dem Sofa zu sitzen und ein Spielchen zu wagen, ist bei der Nintendo Wii fast schon ein Ding der Unmöglichkeit. In nahezu jedem erhältlichen Spiel für diese Konsole gilt es, sich mehr oder weniger bewegend vor dem TV zu verausgaben. Klassische Adventures sind auf der Wii rar gesäht, mit Geheimakte: Tunguska kommt ist nun eines auf den Markt gekommen.

Zu Beginn des Spiels wird kurz auf die bislang ungeklärte Explosion in der Tunguska-Region (Zentralsibirien) eingegangen, die sich im Jahr 1908 ereignet hat. Dabei soll eine Zerstörungskraft von 2000 Hiroshima-Bomben erreicht worden sein, 6000 Quadratkilometer Wald wurden vernichtet. Die folgenden drei Nächte sollen in Europa taghell gewesen sein. Nach dem Intro wird man Zeuge, wie ein Wissenschaftler aus seinem Büro in einem Berliner Museum verschleppt wird - der Vater von Nina, der Spielfigur, die Sie in den kommenden Stunden steuern werden.

Nina wollte sich eigentlich mit ihrem Vater treffen, doch dieser ist - wie wir bereits wissen - von Unbekannten entführt worden. Auf ihrer Suche im Museum begegnet Nina zunächst einem verstörten Hausmeister sowie Max Gruber, einem jungen, attraktiven Kollegen von Ninas Vater. Was dann folgt, ist ein Point-Klick-Adventure der klassischen Art, wie man sie heutzutage kaum noch findet. Es gilt also Gegenstände zu finden und diese zu kombinieren, um Rätsel zu lösen, die Ihnen weitere Gegenstände offenbaren.

Im Gegensatz zur PC-Version wurden für die Wii Verbesserungen beim Auffinden von Gegenständen eingeführt. So werden per Knopfdruck alle Stellen angezeigt, die man untersuchen oder manipulieren kann. Dies entschärft den Schwierigkeitsgrad erheblich, denn lästiges Pixel-für-Pixel-Absuchen des Bildschirms ist so nicht mehr nötig - mit der Wiimote im Grunde auch nicht möglich.

Schnell finden Nina und Max im weiteren Verlauf heraus, dass Ninas Vater irgendeine Verbindung zur Tunguska-Katastrophe haben muss. Die Geschichte nimmt ihren Lauf und führt die Protagonisten unter anderem nach China, Moskau, Kuba und die Antarktis.

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