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Wii Fit im Test

21.04.2008 | 13:34 Uhr |

Von wegen Couch-Potatoe: Nintendo hat mit Wii Fit einen triftigen Grund geschaffen, sich in die Vertikale zu begeben und dem Hüftgürtel den Kampf anzusagen. Ob sich die Anschaffung lohnt, haben wir im Schweiße unseres Angesichts getestet.

"Ich bin eine Mischung, die ist ziemlich lecker - aus Albert Einstein und Arnold Schwarzenegger. So weit so gut, doch das Dumme ist nur, ich hab Schwarzeneggers Hirn und von Einstein die Figur" - so besang die Erste Allgemeine Verunsicherung Ende der 80er Jahre den Fitness-Kult. Doch das muss nicht sein. Um bei Nintendo-Produkten zu bleiben, könnten Sie für den Kopf Dr. Kawashima's Gehirn Training oder Big Brain Academy zu Hilfe nehmen und für den Körper "Wii Fit", das in dieser Woche in Deutschland auf den Markt kommt. In Japan ist die Zusatz-Hardware für Nintendo Wii bereits seit einiger Zeit erhältlich und hat sich zu einem echten Millionenseller entwickelt.

Wii Fit besteht aus dem so genannten "Balance Board", einer Art zweigeteilten Waage, sowie einer Software mit Übungen aus dem Bereich Yoga, Muskelaufbau, Aerobic und Spielen. Der Aufbau des Systems gestaltet sich simpel: Software in die Konsole einlegen, das Balance Board mit Batterien füttern, einschalten und mit der Konsole synchronisieren, fertig. Störende Kabel gibt es bei Wii Fit nicht, das Gerät kommuniziert per Funk mit der Nintendo Wii.

Der grundlegende Aufbau des "Fitness-Spiels" ähnelt dem Design von Gehirn-Jogging-Programmen und Co.: Zunächst muss eine virtuelle Spielfigur (Mii) gewählt werden und das System fragt einige Daten wie Größe und Geburtsdatum ab. Danach werden grundlegende Balance-Tests durchgeführt und das Ergebnis in Form eines "Wii-Fit-Alters" sowie des aktuellen BMI präsentiert. Nun muss noch ein Trainingsziel eingegeben werden, beispielsweise eine Gewichtsreduktion um 2 Kilogramm innerhalb eines Monats - fertig.

Wie Sie dieses Ziel erreichen sollen, verrät Ihnen Wii Fit allerdings nicht. Sie müssen sich also auf eigene Faust auf die Suche nach passenden Übungen machen. Derer stehen im Bereich Muskelaufbau und Yoga jeweils 15 Stück zu Verfügung, einige werden erst nach einer gewissen Trainingsdauer frei geschaltet. Auch im Bereich Aerobic und Spiele gibt es zu Beginn lediglich eine Handvoll Übungen.

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