Nintendo DS

Die Siedler von Catan im Test

Montag, 18.05.2009 | 12:15 von Benjamin Schischka
Straßen bauen, Städte gründen, Handel treiben – den Aufbau-Strategie-Hit „Die Siedler von Catan“ gibt es jetzt für den Nintendo DS. Wir waren auf Catan.
Catan: Die Story wird in 2D erzählt.
Vergrößern Catan: Die Story wird in 2D erzählt.
© 2014

Die Siedler von Catan: Hohe Messlatte
Klaus Teubers Brettspiel „Die Siedler von Catan“ räumte 1995 etliche Preise ab, darunter die Auszeichnung „Spiel des Jahres“, und erfreut sich noch heute großer Beliebtheit. Es folgten unter anderem ein Kartenspiel, ein Würfelspiel, eine PC-Umsetzung und zahlreiche Erweiterungen rund um die Siedler von Catan. Publisher USM veröffentlicht diesen Mai die Umsetzung für den Nintendo DS.

Nintendo DS: Siedeln in Übersee
In der Kampagne treten Sie gegen bis zu acht KI-Siedler an, eine spannende Story oder bombastische Inszenierung sollten Sie aber nicht erwarten. Die Grafik geht für DS-Verhältnisse in Ordnung. Immerhin siedeln Sie auf verschiedenen Inseln um die Wette: Mal ist der Rohstoff Erz knapp, mal gilt es Nebeninseln anzusegeln – beim Stichwort “segeln” wissen Catan-Veteranen sofort: Das Nintendo-DS-Spiel enthält auch die Catan-Erweiterung „Die Seefahrer“.

Für den Nintendo DS: Die Siedler von Catan.
Vergrößern Für den Nintendo DS: Die Siedler von Catan.
© 2014

Dümmliche Insulaner mit Charme
Schön: Die Kontrahenten unterscheiden sich nicht nur im Aussehen, sondern auch in Charakter und Spielweise. Die freundliche Grundbesitzerin Marianne baut fleißig, während der forsche Siegfried vermehrt Ritter einsetzt. Weniger schön: Dem Catan'schen Inselvolk mangelt es an Intelligenz. Ein Beispiel: Für zwei Schafe ertauschten wir uns eine Erz-Ladung von Siedler Siegfried; im nächsten Zug versuchte dieser aber verzweifelt seinen Erz-Klumpen zurückzutauschen.

Montag, 18.05.2009 | 12:15 von Benjamin Schischka
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