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Nikon D7200 im Test

21.05.2015 | 10:00 Uhr |

Die Nikon D7200 eignet sich für fortgeschrittene Anwender. Besondere Ausstattungsmerkmale sind ihr leistungsstarker Autofokus, die Full-HD-Videofunktion mit 60 Vollbildern, ihre WLAN-Unterstützung sowie die beiden SD-Kartenslots.

Wir hatten die Nikon D7200 mit dem Kit-Objektiv Nikon AF-S DX 18-105mm f3.5-5.6G ED VR im Testlabor. Leider weist das Objektiv einige Schwachstellen auf.

Bildqualität: So zeigt das Kit-Objektiv über den gesamten Brennweitenbereich eine deutliche Verzeichnung von bis zu 3,4 Prozent. Zudem stellen wir eine Randabdunkelung von 0,8 bis 1,3 Blenden fest - ebenfalls sehr stark. Der mittlere Wirkungsgrad fällt bei der Auflösungsmessung zwar hoch aus. Allerdings verliert die DSLR bei kurzer und mittlerer Brennweite zum Bildrand hin an Auflösung, und der Wert im Telebereich ist insgesamt sehr niedrig.

Die Eingangsdynamik der Nikon D7200 fällt befriedigend aus. Damit verliert die Spiegelreflexkamera vereinzelt Details in den Lichtern und Schatten, wenn sie kontrastreiche Motive abbildet. Die Ausgangsdynamik ist etwas besser, so dass die D7200 viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen darstellen kann. Das Rauschverhalten ist dagegen wieder nur ausreichend.

Nikon D7200: Der beste Preis

Handhabung: Die Nikon D7200 ist die derzeit schwerste Spiegelreflexkamera im Testfeld - 1172 Gramm wiegt sie inklusive Akku und Speicherkarte. Allerdings hat das Gewicht auch den Vorteil, dass die DSLR gut und sicher in der Hand liegt. Über die zahlreichen Knöpfe und Regler lassen sich alle wichtigen Belichtungsparamer ansteuern. Dabei wirkt die D7200 nicht überladen.

Der Bildschirm der Nikon D7200 ist fest montiert, dafür alber 3,2 Zoll groß und löst mit 1.229.000 Pixeln besonders hoch auf.
Vergrößern Der Bildschirm der Nikon D7200 ist fest montiert, dafür alber 3,2 Zoll groß und löst mit 1.229.000 Pixeln besonders hoch auf.
© Nikon

Um die Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet herzustellen, ist die Spiegelreflexkamera mit WLAN und NFC ausgestattet. Die dazugehörige App Wireless Mobile Utility gibt's kostenlos im App Store für Android und iOS. Steht die Verbindung, können Sie die Kamera fernsteuern, aber auch Bilder übertragen und per Mail verschicken.

Vergleichstest: Die beste Spiegelreflexkamera

Ausstattung: Die Nikon D7200 setzt einen 24-Megapixel-Sensor ein. Das 3,2-Zoll-Display löst mit 1.229.000 Bildpunkten auf und ist damit das derzeit am höchsten auflösende Display. Eine Besonderheit sind die beiden SD-Karten-Steckplätze, die sich entweder nahtlos nacheinander oder gleichzeitig nutzen lassen - beispielsweise zur getrennten Speicherung von RAW- und JPEG-Dateien.

Außerdem lassen sich darüber Bilder von einer Speicherkarte auf die andere kopieren. Im Videomodus nutzt die Spiegelreflexkamera eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln - also Full HD - bei 60 Vollbildern pro Sekunde. Im Serienbildmodus sind bis zu 7 Bilder pro Sekunde möglich.

Die Nikon D7200 hat zwei SD-Kartenslots, die gleichzeitig abspeichern können - etwa für RAW- und JPG-Aufnahmen.
Vergrößern Die Nikon D7200 hat zwei SD-Kartenslots, die gleichzeitig abspeichern können - etwa für RAW- und JPG-Aufnahmen.
© Nikon

Fazit

DIe Nikon D7200 erweist sich im Test als eine gut ausgestattete Spiegelreflexkamera, die sich unkompliziert bedienen lässt. Allerdings zeigt sie mit dem getesteten Kit-Objektiv einige Schwächen bei der Bildqualität: So ist das Bildrauschen zu hoch, und auch die Auflösung lässt zum Bildrand hin nach.

BILDQUALITÄT

Nikon D7200 (Note: 3,42)

Wirkungsgrad / effektive Auflösung

63,9 % / 9,8 Megapixel

Bildrauschen: bei ISO 100 / 200 / 400 / 800 / 1600

4,91 / 4,81 / 5,48 / 5,82 / 6,17

Darstellbare Blendenstufen (Eingangsdynamik) / Helligkeitsstufen (Ausgangsdynamik)

8,2 / 250

Scharfzeichnung

12,40%

Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele

1,0 / 0,8 / 1,3 Blenden

Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele

-3,4 / 1,5 / 1,6 %

AUSSTATTUNG

Nikon D7200 (Note: 2,52)

getestetes Objektiv

Nikon AF-S DX 18-105mm f3.5-5.6G ED VR

Sucher

ja

Bildstabilisator

keiner (über Objektiv)

Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar

8,13 Zentimeter / 1,23 Megapixel / nein

Blendenvorwahl / Zeitvorwahl

ja / ja

Anschlüsse

USB, HDMI, WLAN

Anzahl Motivprogramme / Nahbereich ab

29 / 45 Zentimeter

Serienbildfunktion / Videofunktion

7 Bilder/s / 1920 x 1080 (60 Bilder/s)

HANDHABUNG

Nikon D7200 (Note: 1,80)

Bedienung und Menüstruktur

sehr einfach

Abmessungen (L x B x H), Gewicht

136 x 107 x 76 Millimeter / 1172 Gramm

Arbeitsgeschwindigkeit

sehr schnell

Qualität Bildschirm

kontrastreich und scharf

Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF

ja / ja / ja / ja

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Nikon D7200

Testnote

befriedigend (2,74)

Preis-Leistung

zu teuer

Bildqualität (50%)

3,42

Ausstattung (25%)

2,52

Handhabung (20%)

1,80

Service (5%)

2,83

ALLGEMEINE DATEN

Nikon D7200

Testkategorie

Spiegelreflexkameras

Digitalkamera-Hersteller

Nikon

Internetadresse von Nikon

www.nikon.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

1399 Euro

Nikons technische Hotline

09001/225564

Garantie des Herstellers

12 Monate

TESTERGEBNISSE

Nikon D7200

Ausstattung

Auflösung

6000 x 4000 Pixel (24,00 Megapixel)

Sensortyp / Sensorgröße

CMOS / 23.5 x 15.6 Millimeter

Brennweitenverlängerung

1,5fach

digitales Zoom: maximal

-

Rote-Augen-Korrektur / Gesichtserkennung

ja / ja

unterstützte Speicherkarten

SDXC

Akku / Ladegerät / Netzteil

ja / ja / nein

Software

nicht vorhanden

Service

Garantiedauer

12 Monate

Service-Hotline: deutschsprachig / Wochenenddienst / Öffnungsstunden / durchgehend / per E-Mail erreichbar

ja / nein / 8 Stunden / ja / ja

Internetseite: deutschsprachig / Handbuch verfügbar / Hilfsprogramme verfügbar

ja: / ja / ja

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