Digitalkamera

Nikon Coolpix S6200 im Test

Montag, 24.10.2011 | 09:00 von Verena Ottmann
Nikon Coolpix S6200 im Test
Vergrößern Nikon Coolpix S6200 im Test
© Nikon
Wenn Sie sich die Nikon Coolpix S6200 in allen erhältlichen Farben kaufen, haben Sie einen hübschen bunten Strauß zusammen. Lesen Sie im Test, ob das Innere der 16-Megapixel-Kamera mit dem schicken Äußeren mithalten kann.
Weiß, Rot, Schwarz, Blau, Silber und Pink - in diesen poppigen Farben ist die Nikon Coolpix S6200 erhältlich. Umso ungewöhnlicher ist, dass Nikon das günstige Einsteiger-Modell in ein Metallgehäuse steckt.

Bildqualität der Nikon Coolpix S6200: Kaum Ausreißer

Die 16-Megapixel-Kamera erzielte bei der Auflösungsmessung einen befriedigenden Wirkungsgrad, der umgerechnet 4,2 Megapixeln entspricht. Die Auflösung ließ zum Bildrand hin nach, vor allem bei kurzer Brennweite. Das Rauschverhalten der Nikon Coolpix S6200 war bis einschließlich ISO 800 gut bis sehr gut. Bei ISO 1600 und 3200 sprang der Messwert dann derart in die Höhe, dass die Bildfehler mit dem bloßen Auge deutlich sichtbar waren.


BILDQUALITÄT Nikon Coolpix S6200
Wirkungsgrad / effektive Auflösung 52,00 % / 4,23 Megapixel
Bildrauschen: bei ISO 64 / 80 / 100 / 200 / 400 / 800 / 1600 - / 3,31 / 3,72 / 3,14 / 3,60 / 4,50 / 12,76
Darstellbare Blendenstufen (Eingangsdynamik)/ Helligkeitsstufen (Ausgangsdynamik) 8,2 / 246
Scharfzeichnung 28,80 %
Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele 0,3 / 0,2 / 0,6 Blenden
Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele 1,0 / 0,4 / 0,5 %

Das Objektiv der Nikon Coolpix S6200 verzeichnete im Weitwinkel etwas zu stark. Dafür verlief die Helligkeit über das gesamte Bild gesehen nahezu konstant. Der Dynamikumfang der Kamera schnitt befriedigend ab. Damit kann das Gerät kontrastreiche Motive ablichten, ohne dass allzu viele Details in den Lichtern und Schatten verloren gehen. Der Verlauf von den hellsten zu den dunkelsten Bildbereichen leidet jedoch unter der etwas zu geringen Anzahl an Helligkeitsstufen.

Ausstattung der Nikon Coolpix S6200: Nur Durchschnitt

Mit einer UVP von 199 Euro dürfen Sie bei der Nikon Coolpix S6200 nicht zuviel erwarten. Der 2,7-Zoll-Bildschirm bietet eine Auflösung von 230 000 Bildpunkten - das ist unterster Standard. Die Videofunktion arbeitet lediglich mit 1280 x 720 Pixeln und 30 Bildern pro Sekunde. Immerhin ist das 10fach-Zoomobjektiv mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet, der Unschärfen reduzieren soll.


AUSSTATTUNG Nikon Coolpix S6200
Objektiv: Vergrößerungsfaktor / Brennweite 10fach / 25-250 Millimeter
Sucher nein
Bildstabilisator optisch
Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar 6,86 Zentimeter / 0,23 Megapixel / nein
Blendenvorwahl / Zeitvorwahl nein / nein
Anschlüsse USB, HDMI
Anzahl Motivprogramme / Makromodus: minimaler Abstand 32 / 10 Zentimeter

Handhabung der Nikon Coolpix S6200: Einfach, aber nicht sehr schnell

Wer mit der Nikon Coolpix S6200 fotografiert, muss etwas Zeit mitnehmen. Nicht nur, dass die Kamera etwas lange zum Auslösen braucht. Auch das Aufrufen des Menüs geht eher gemächlich vonstatten. Dafür ist das bedienfeld auf der Gehäuserückseite überschaubar und logisch angeordnet.

Für den Aufnahme- und den Wiedergabemodus sowie die Filmaufnahme steht jeweils ein eigener Knopf zur Verfügung. Tasten für den Makromodus, die Belichtungskorrektur, den Blitz und den Selbstauslöser sitzen am Navigationsrad. Weitere Einstellungen nehmen Sie über die Menü-Taste vor.


HANDHABUNG Nikon Coolpix S6200
Bedienung und Menüstruktur einfach
Abmessungen (L x B x H), Gewicht 93 x 567 x 254 Millimeter / 159 Gramm
Arbeitsgeschwindigkeit mittel
Qualität Bildschirm scharf
Handbuch: deutsch / ausführlich / gedruckt / als PDF ja / ja / ja / ja
Montag, 24.10.2011 | 09:00 von Verena Ottmann
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