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Nikon Coolpix P2

10.03.2006 | 13:00 Uhr |

Neben einer USB-2.0-Schnittstelle (Hi-Speed) bietet die Kamera auch die drahtlose Datenübertragung per Wifi. Ihre Bildqualität war gut, die Bedienung ebenfalls. Nur der optische Sucher fehlt.

Testbericht

Bildqualität: Die Kandidatin verlor bei langer Brennweite zum Bildrand hin um etwa 15 Prozent an Auflösung, was etwas viel ist. Dennoch schaffte sie im Schnitt einen sehr hohen Wirkungsgrad. Die Eingangsdynamik war ebenfalls sehr hoch, die Ausgangsdynamik hoch. Helligkeitsverlust fanden wir nicht, dafür jedoch eine stark tonnenförmige Verzeichnung im Weitwinkel. In punkto Rauschen schnitt die Kamera sehr gut ab, ebenso bei der Scharfzeichnung. Auch die Bilder bei Kunstlicht mit Belichtungsautomatik und automatischem Weißabgleich gelangen tadellos.
Ausstattung: Im Gegensatz zu ihrer großen Schwester, der P1 , besitzt die P2 nur 16 MB internen Speicher und arbeitet mit 5 Megapixeln. Doch auch sie besitzt einen integrierten Wifi-Adapter, der den drahtlosen Datentransfer zu Drucker, PC oder Notebook möglich macht. Neben einigen Motivprogrammen gibt's eine Zeitautomatik.

Fazit: Nikons "kleinere" Wifi-Kamera machte bei der Bildqualität eine gute Figur. Sie ließ sich einfach bedienen, hat jedoch ein 2,5-Zoll-Display statt eines optischen Suchers. Praktisch: Das Gerät hat auch eine USB-2.0-Schnittstelle mit Hi-Speed-Unterstützung.

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