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Nikon Coolpix L5

25.10.2006 | 13:00 Uhr |

Interner Speicher ist bei aktuellen Kameras zwar sehr beliebt. Die 8 MB der L5 sind jedoch überflüssig, weil Sie bei voller 7,1-Megapixel-Auflösung gerade mal vier Bilder damit machen können.

Testbericht

Bildqualität: Bei mittlerer und langer Brennweite blieb die Auflösung übers ganze Bild gemessen nahezu konstant hoch. Lediglich im Weitwinkel fiel sie zum Rand hin sehr stark ab. Insgesamt ergab das dennoch einen guten Wirkungsgrad. Die Eingangsdynamik war hoch, was bedeutet, dass die Kamera mit vielen Blendenstufen arbeitet. Die Ausgangsdynamik - die Anzahl der Helligkeitsstufen - war sogar ausgezeichnet. Bildrauschen fanden wir nur wenig, und auch die Scharfzeichnung griff nicht zu stark in die Aufnahmen ein. Allerdings ermittelten wir im gesamten Messbereich einen Helligkeitsabfall von 0,4 beziehungsweise 0,5 Blenden zum Bildrand, was aber noch okay ist.
Ausstattung: Es stehen diverse Motivprogramme zur Auswahl. Die Lichtempfindlichkeit lässt sich manuell von ISO 50 bis ISO 400 einstellen. Nikon stattet die Kamera mit einem Belichtungsausgleich und einer Funktion aus, die rote Augen bereits in der Kamera entfernen soll. Der Porträt-Autofokus erkennt laut Nikon Gesichter in den Aufnahmen und stellt automatisch auf die Augen scharf.

Fazit: Zwar ließ die Auflösung im Weitwinkel stark nach. Ansonsten ist die Bildqualität der L5 aber durchaus akzeptabel - wenn auch etwas teuer.

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