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Nikon Coolpix L3

05.04.2006 | 14:30 Uhr |

Hier bekommen Sie eine solide Kamera ohne optischen Sucher zu einem etwas überhöhten Preis. Praktisch: Wer Angst vor roten Augen hat, kann sie direkt im Gerät identifizieren und entfernen lassen.

Testbericht

Bildqualität: Im Weitwinkelbereich verlor die Kamera von der Bildmitte zum Rand eine ganze Blende an Helligkeit, was sehr viel ist. Dafür schaffte sie eine sehr hohe Eingangsdynamik (viele mögliche Blendenstufen) und eine hohe Ausgangsdynamik, sprich, die Kandidatin kann viele Helligkeitsstufen produzieren. Bildrauschen fanden wir nur wenig, und an der Scharfzeichnung hatten wir ebenfalls nichts auszusetzen.
Ausstattung: Der interne Speicher lässt sich per SD-Slot aufstocken. Ferner muss das 2,0-Zoll-Display auch als Sucher dienen, da ein optischer Sucher fehlt. Wer gerne Einfluss auf die Belichtung nehmen will, dem stehen neben Optionen für Weißabgleich und Belichtungsmessung sowie der Belichtungskorrektur diverse Motivprogramme zur Auswahl. Einen Kontrastausgleich und eine Rotaugen-Retuschierung in der Kamera gibt's auch.

Fazit: Nikons Einsteigerkamera überzeugte uns durch ihre größtenteils sehr gute Bildqualität und die einfache Bedienung. Wer jedoch viele manuelle Funktionen sucht, ist bei diesem Modell - was nicht weiter verwunderlich ist - an der falschen Adresse.

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