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Nikon Coolpix L120 im Test

20.09.2011 | 10:00 Uhr

Mit der Coolpix L120 bringt Nikon eine Bridge-Kamera, die sich durch ihre einfache Bedienung und die einsteigerfreundliche Ausstattung auszeichnet. Ob die Bildqualität da mithalten kann, verrät der PC-WELT-Test.

Nikon bringt mit der Coolpix L120 eine Bridge-Kamera mit 14 Megapixeln, die sich durch ihr 21fach-Zoomobjektiv von der Konkurrenz abhebt. In anderen Ausstattungspunkten bleibt sie jedoch hinter ihren Mitstreiterinnen zurück.

Bildqualität der Nikon Coolpix L120

Die Nikon Coolpix L120 schnitt bei den Rauschmessungen gut bis sehr gut ab. Vor allem bei hoher Lichtempfindlichkeit waren die Messwerte niedrig. Zudem reduziert die Kamera bei ISO 3200 und ISO 6400 die Auflösung automatisch auf 3 Megapixel - auch das hilft gegen Bildrauschen. Die Eingangsdynamik war sehr hoch. Die Nikon Coolpix L120 hat also auch bei kontrastreichen Motive keine Probleme, die Details in den Lichtern und Schatten einzufangen. Etwas schlechter fiel jedoch die Ausgangsdynamik aus, sprich, die Anzahl der Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen.

Kaufberatung Digitalkameras

BILDQUALITÄT

Nikon Coolpix L120

Wirkungsgrad / effektive Auflösung

52,20 % / 3,88 Megapixel

Bildrauschen: bei ISO 64 / 80 / 100 / 200 / 400 / 800 / 1600

0,00 / 2,97 / 3,27 / 3,56 / 3,75 / 3,15 / 3,87

Darstellbare Blendenstufen (Eingangsdynamik)/ Helligkeitsstufen (Ausgangsdynamik)

8,9 / 248

Scharfzeichnung

22,30 %

Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele

0,4 / 0,2 / 0,2 Blenden

Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele

0,3 / 0,3 / 0,4 %

Die Auflösung der Nikon Coolpix L120 ließ im gesamten Brennweitenbereich zum Bildrand hin stark nach. Bei kurzer Brennweite kommt noch hinzu, dass die Scharfzeichnung in der Bildmitte etwas zu aggressiv war - hier können sich unschöne Artefakte bilden. Insgesamt erzielte die Bridge-Kamera einen befriedigenden Wirkungsgrad, der umgerechnet einer Auflösung von 3,9 Megapixeln entspricht.

Ausstattung der Nikon Coolpix L120

Die Nikon Coolpix L120 bietet keine Halbautomatiken, wie es bei Bridge-Kameras eigentlich üblich ist. Dafür stehen zwei Automatikmodi und verschiedene Motivprogramme zur Verfügung. Videos sind mit 1280 x 720 Bildpunkten und 30 Bildern pro Sekunde sowie Stereoton möglich.

Die beste Digitalkamera mit Full-HD-Videofunktion

Nikon legt der Coolpix L120 vier AA-Batterien bei. Falls Sie Akkus verwenden möchten, müssen Sie sich also selbst welche besorgen. Das 21fach-Zoomobjektiv erhält Unterstützung von einem mechanischen Bildstabilisator. Dennoch sollten Sie bei langer Brennweite ein Stativ benutzen, da der Stabilisator hier an seine Grenzen stößt. Im Videomodus können Sie einen digitalen Verwacklungsschutz zuschalten.

AUSSTATTUNG

Nikon Coolpix L120

Objektiv: Vergrößerungsfaktor / Brennweite

21,0fach / 25,0-525 Millimeter

Sucher

nein

Bildstabilisator

mechanisch

Bildschirm: Größe / Auflösung / verstellbar

7,62 Zentimeter / 0,92 Megapixel / nein

Blendenvorwahl / Zeitvorwahl

nein / nein

Anschlüsse

USB, HDMI

Anzahl Motivprogramme / Makromodus: minimaler Abstand

18 / 1 Zentimeter

Handhabungder Nikon Coolpix L120

Alternativ zum Zoomregler am Auslöser können Sie ein Motiv auch über eine Wippe links am Objektiv heranholen. Das ist ungewohnt, geht nach kurzer Zeit jedoch gut von der Hand. Die Nikon Coolpix L120 löste im Test schnell aus und war nach der Aufnahme gleich wieder einsatzbereit - vorausgesetzt, Sie schalten die Bildvorschau aus.

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HANDHABUNG

Nikon Coolpix L120

Bedienung und Menüstruktur

einfach

Abmessungen (L x B x H), Gewicht

110 x 78 x 77 Millimeter / 434 Gramm

Arbeitsgeschwindigkeit

sehr schnell

Qualität Bildschirm

kontrastreich und scharf

Handbuch: deutsch / ausführlich / gedruckt / als PDF

ja / ja / ja / ja

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