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Nikon Coolpix L12

25.07.2007 | 11:40 Uhr |

Die Nikon Coolpix L12 ist perfekt für Leute, die beim Fotografieren gerne ihr Hirn abschalten - denn die Belichtung übernimmt komplett die Kamera. Wer trotzdem etwas experimentieren will, muss sich mit den Motivprogrammen zufrieden geben.

Bildqualität: Die Auflösung der Nikon Coolpix L12 war sehr ungleichmäßig. So ermittelten wir bei langer Brennweite einen Wert, der etwa 20 Prozentpunkte unter dem bei mittlerer Brennweite lag. Außerdem stellten wir im Weitwinkel und im Normalbereich einen starken Abfall zum Rand fest. Da die Kamera lediglich mit automatischen ISO-Werten arbeitet, konnten wir nur eine Testaufnahme anfertigen. Für diese wählte die Kandidatin ISO 62 und brachte ein hervorragendes Ergebnis zustande: praktisch kein Bildrauschen. Allerdings ist das für eine derart niedrige Einstellung auch nicht verwunderlich. Ein- und Ausgangsdynamik waren sehr hoch beziehungsweise ausgezeichnet, so dass die Kamera keine Probleme mit anspruchsvolleren Motiven haben sollte. Negativ fiel uns dagegen der starkte Randabfall im Weitwinkel auf - 1,5 Blenden Unterschied ist inakzeptabel.

Ausstattung: Die Kamera bietet hauptsächlich Automatikfunktionen und richtet sich - nicht zuletzt auch durch den Preis - an Einsteiger. Daher gibt es auch reichlich Motivprogramme. Dennoch verzichtet Nikon nicht auf die hauseigenen Bildoptimierungsfunktionen wie Rotaugen-Korrektur und Belichtungsausgleich.

Fazit: Wer bei seiner Kamera am liebsten nur auf die Automatikmodi setzt, kann hier zuschlagen. Allerdings muss er dann auch eine ungleichmäßige Auflösung in Kauf nehmen.

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