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Nikon Coolpix L1

03.03.2006 | 13:00 Uhr |

Die ungleichmäßige Auflösung kostete der Kamera wertvolle Punkte. Auch war die Ausstattung in einigen Punkten nicht optimal (Speicher, Stromquelle). Dafür ließ sich das Gerät sehr einfach bedienen.

Testbericht

Bildqualität: Wir entdeckten kaum Rauschen, und auch die Scharfzeichnung arbeitete tadellos. Die Auflösung war zwar bei mittlerer Brennweite über den gesamten Bildbereich nahezu konstant hoch. Dafür lag der Wirkungsgrad dort aber nur bei etwa 63 Prozent, was mittelprächtig ist. Im Weitwinkel- und im Telebereich ließ die Auflösung zum Bildrand hin um gut 15 Prozent nach, was recht viel ist. Die Helligkeit war wiederum bei jeder Brennweite über die gesamte Bildfläche hin konstant hoch. Ein- und Ausgangsdynamik waren gut, so dass Sie sich über detail- und kontrastreiche Bilder freuen dürfen.
Ausstattung: Ein 2,5-Zoll-Display ersetzt den fehlenden optischen Sucher. Neben vielen Motivprogrammen - etwa Dämmerung oder Feuerwerk - besitzt die Kamera einen Panoramamodus. Unpraktisch: Die Lichtempfindlichkeit lässt sich nicht manuell regeln.

Fazit: Die Kamera hatte einige Macken bei der Bildqualität. Vor allem die ungleichmäßige Auflösung fiel auf. Dafür fanden wir kaum Rauschen, und auch die Kunstlichtbilder gelangen gut. Auch ließ sich die Kandidatin einfach bedienen.

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