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Samsung Wave S8500 im Test

14.06.2010 | 12:00 Uhr |

Nach iPhone OS und Android bringt nun auch Samsung ein eigenes offenes Betriebssystem auf den Markt: bada inklusive App Store. Ob das erste bada-Handy mit allen Wassern gewaschen ist, verrät der Test.

Samsung Wave S8500: Testbericht

Wer das Samsung Wave S8500 neben andere Mobiltelefone legt, wird diese nicht eines Blickes würdigen: Die dezente Farbgebung, die Metallverarbeitung und der karoförmige Menüknopf machen das Samsung Wave S8500 zu einem der schicksten Handys, die sich derzeit auf dem Markt befinden. Zumindest, wenn man offen ist für optisch auffällige Neuerungen.

Tolles Display

Zudem ist das Samsung Wave S8500 schön flach, was den positiven Eindruck noch verstärkt. Ein Grund für die dezente Bauhöhe von knapp 11 Millimetern ist das Super-AMOLED-Display. Dank einer dünneren Diodenschicht spart Samsung bis zu 0,7 Millimeter Bauhöhe ein. Damit soll das Display im Vergleich zu einem klassischen AMOLED-Display die Reflexionen von 20 auf 4 Prozent senken. Dennoch spiegelt der Bildschirm des Samsung Wave S8500 bei gleißender Sonne immer noch recht stark. Das stört zum Beispiel beim Fotografieren. Eine Menge Punkte kassiert Samsung für die Anzeige: Jeder Buchstabe ist gestochen scharf, es sind keine noch so kleinen Treppchen mehr zu erkennen. Handydisplays, die nur mit 320 x 480 Pixeln auflösen, können hier nicht mehr mithalten.

Bedienung mit dem Finger

Das 3,3 Zoll große kapazitive Touchscreen-Display des Samsung Wave S8500 reagiert sofort auf alle Eingaben. Durch E-Mails und Kontakte rollt man blitzschnell mit dem Finger, bei den Webseiten geht das Scrollen etwas gemächlicher vonstatten. Das Samsung Wave S8500 unterstützt das Zoomen mit zwei Fingern bei Fotos und Webseiten, Landkarten und Dokumenten. Insgesamt sorgt ein 1-GHz-Prozessor dafür, dass das Handy flüssig agiert und sich keine langen Wartezeiten erlaubt.

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