Neue Software im Test
Die Software-Tests im Januar 2012
PC Check & Tuning 2012: Die Software wurde um einige Funktionen erweitert. Das neue PC Live-Modul überwacht den Rechner und über die neue Leistungsprüfung werden sämtliche Komponenten des PCs getestet und mit aktuellen Standards verglichen. Überarbeitet wurde die Update-Funktion für Hardware-Treiber, die jetzt über 30.000 Treiber finden soll und im Test auch sehr zuverlässig funktionierte. Allerdings bietet sie - genauso wie die Update-Funktion für Programme - auch Beta-Versionen als Aktualisierung an da ist Vorsicht geboten. Neu ist die Möglichkeit, die Festplatte zu defragmentieren. Das Programm testet die Platte und schlägt ab einem Fragmentierungsgrad von 10 Prozent eine Defragmentierung vor, die der Nutzer jedoch nicht beeinflussen kann. Gut ist die Funktion "Prozesse anzeigen". Hier werden sämtliche laufenden Prozesse eingeblendet mit Erklärungen, wozu sie notwendig sind.
Tune Up Utilities 2012: Die neue Version ist kein großes Update, bringt aber einige neue Funktionen. Dazu gehört beispielsweise der Economy-Modus, der vor allem für die Benutzer von Notebooks und Netbooks interessant ist: Er soll die Akkulaufzeit der Rechner verlängern. Viele Verbesserungen gibt´s im Turbo-Modus. Mit Hilfe eines Assistenten lässt sich genau festlegen, welche Dienste, Wartungsaufgaben und Hintergrundfunktionen ausgeschaltet werden sollen. Verbessert wurde der Programm-Deaktivator, der Programme stilllegt, die momentan nicht genutzt werden, aber Systemressourcen verbrauchen. Die Software ist insgesamt schneller geworden. Leicht verändert wurde die Benutzerführung, die jetzt aufgeräumter wirkt. Wieder vorhanden ist die in der letzten Version vermisste Übersicht aller Funktionen.
Backup and Recovery 11 Home: Das Programm sichert Daten mit einigen wenigen Einstellungen (etwa Zeitpunkt des Sicherns) im Express-Modus und mit individuell zu bestimmtenden Intervallen im erweiterten Modus. Trotz der Profi-Funktionen kann man in diesem Modus nur komplette und differenzielle Backups durchführen, inkrementelle Sicherungen sind nicht möglich. Auch eine kontinuierliche Sicherung ist nicht möglich. Wer Daten wiederherstellen muss, kann keine einzelnen Dateitypen aus einem Backup auswählen. Zudem haben wir einige weitere wichtige Funktionen im Test vermisst, etwa die Möglichkeit zum Verschlüsseln von Daten, und bei der Installation hätten wir gern mehr und ausführlichere Informationen zu den Treibern gehabt.
Die Bedienerführung ist übersichtlich. Neu ist der Performance Check, der die Rechnerleistung prüft und mit aktuellen Standards vergleicht
Das neue PC-Live-Modul wird automatisch in den Autostart eingetragen und überwacht den Rechner permanent
Stark verbessert wurde der Programm-Deaktivator. Er legt installierte Programme still, die momentan nicht genutzt werden, aber Systemressourcen verbrauchen
Unter Windows-Einstellungen findet der Nutzer fast alles, was Startmenü, Taskleiste, Internet-Browser, Benutzerkontensteuerung und Privatsphäre angeht
Die Festplatten-Ansicht des Hauptprogramms liefert einen Überblick über alle Funktionen sowie eine grafische Laufwerksanzeige. Unter "Eigenschaften" stehen alle wichtigen Informationen über die eingebundene/n Festplatte/n
Ebenfalls in der Festplatten-Ansicht lässt sich der Volume Explorer aufrufen, mit dem man Festplatten und Partitionen durchsuchen kann


