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Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 im Test

02.02.2010 | 14:59 Uhr |

Die Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 trumpft im Test mit satter Ausstattung auf: Mit integrierter DVB-T-Karte und Blu-Ray ist der Nettop fürs Wohnzimmer konzipiert.

Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330: Zubehör
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Die Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 tritt die Nachfolge des Arlt Individual PC Intel Atom 230 an. Dieser Nettop hatte seinerzeit als erster Vertreter seiner Geräteklasse durch die integrierte DVB-T-Karte Aufsehen erregt. Für die TV-Aufzeichnung war die Leistung des Vorgängers bereits ausreichend gewesen. Aufgrund der Atom-CPU mit nur einem Kern und Intels schwachem GMA-Chipsatz war die Wiedergabe von Videos in Full-HD-Auflösung damals allerdings tabu. Der Nachfolger erfüllt nun alle Wünsche an den Vorgänger und überbietet diesen mit seiner satten Ausstattung. Blu-Ray-Laufwerk, Terabyte-Festplatte, integriertes WLAN und Bluetooth sind deutliche Verbesserungen, allerdings hatte der Vorgänger auch Vorzüge, bei denen die Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 nicht ganz mithalten kann.

Ausstattung: Die technische Basis der Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 kennen wir bereits von anderen aktuellen Nettops: Arlt kombiniert den Intel Atom 330, der über zwei CPU-Kerne verfügt, mit Nvidias ION-Chipsatz . Die integrierte Grafikeinheit des Chipsatzes gibt Videos in Full-HD-Auflösung wieder und so spendiert Arlt dem Nettop einen DVD-Brenner, der auch Blu-Ray-Medien abspielt.

Vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Terabyte-Festplatte gehören bei Nettops momentan ebenfalls zum Nonplusultra. Die integrierte DVB-T-Karte Hauppauge WinTV HVR-1700 kennen wir bereits vom Vorgängermodell, auch eine TV-Antenne und eine Mediacenter-Fernbedienung sind bei der Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 wieder inklusive. Zum eingebauten WLAN-Modul legt Arlt eine Antenne bei und das kleine Bluetooth-Modul ist bereits an einen USB-Anschluss angesteckt.

Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330: CPU
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Windows 7 Home Premium hat Arlt in der 64-Bit-Variante vorinstalliert, eine OEM-Version des Systems liegt auf DVD bei. Ein Alleinstellungsmerkmal der Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 ist Cyberlink PowerDVD 9.0, das Blu-Ray-Medien abspielt. Üblicherweise haben Nettops nur die Standard-Version des Programms im Lieferumfang, die lediglich DVDs abspielt. Möchten Sie, dass die Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 Blu-Ray-Medien über das Windows-Media Center wiedergibt, bietet Arlt im Webshop zum Aufpreis von 68 Euro eine Version von PowerDVD 9 Ultra mit Mediacenter-Integration.

Ein Brennprogramm war bei unserem Testgerät nicht dabei. Arlt versprach uns aber auf Nachfrage, dass dem Auslieferungsmodell eine Version von Nero Essentials beiliegt. Auch bei der TV-Wiedergabe setzt Arlt primär auf die volle Integration ins Mediacenter: Hauppauge WinTV ist im Lieferumfang der Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 zwar enthalten, allerdings nicht installiert.

Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330: Anschlüsse hinten und WLAN-Antenne
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Die Anzahl der USB-Anschlüsse hat Arlt von sechs auf acht erhöht, allerdings ist eine Buchse bereits mit dem Bluetooth-Modul belegt. Der Kartenleser hinter einer Klappe auf der Vorderseite der Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 kann mit den Speicherkartenformaten CF, SD, MMC und MS umgehen. Displays können Sie wahlweise über HDMI, DVI oder VGA anschließen. Auch an eine eSATA-Schnittstelle hat Arlt gedacht.

Das schicke Gehäuse A+case Cupid 3 ist zur Vermeidung von Fingerabdrücken in Knitteroptik gehalten und hat eine Aluminium-Frontblende. Die Top-Ausstattung schlägt sich erwartungsgemäß im Preis nieder. Hatte der erste TV-Nettop von Arlt etwa 500 Euro gekostet, liegt der Preis für die Arlt Mediabox 7 Intel Atom N330 nun bei 700 Euro (Filialpreis) beziehungsweise 679 Euro (Online-Shop).

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