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Navigon Mobile - Navigator 4

21.02.2005 | 16:09 Uhr |

Wegen der übersichtlichen Anzeige, der schnellen Routenberechnung und der umfangreichen Ausstattung ist der Navigon Mobile Navigator 4 ein sehr empfehlenswertes Programm und hat sich den Sieg in diesem Testfeld redlich verdient.

Installation

Ohne das geringste Problem verlief die Installation der Software von Navigon. Zudem bleibt der Zeitaufwand gering, denn die Kartendaten können auf der CD verbleiben und müssen nicht erst langwierig auf den heimischen PC überspielt werden. Navigon liefert das umfangreichste Kartenmaterial im Test. Der Anwender kann damit durch ganz Mitteleuropa und zusätzlich durch Tschechien und die Slowakei navigieren. Anders als bei früheren Versionen passt beim Mobile Navigator 4 die Deutschlandkarte jetzt auf eine Speicherkarte mit 256 MB. Wer nicht so viel Platz hat oder opfern möchte, kann mit der beiliegenden PC-Software einen Kartenausschnitt beliebiger Größe erstellen und auf den PDA überspielen. Sehr üppig hat der Hersteller das brandneue Navigationspaket ausgestattet: Neben der Autohalterung liegt eine GPS-Maus im Karton, die ihre Daten sowohl kabelgebunden als auch per Bluetooth zum PDA übertragen kann - abhängig vom Einschub, der gerade eingesteckt ist. Mit einem weiteren Einschub, der zusätzlich im Gehäuse Platz findet, ist der Empfang von TMC-Verkehrsdaten möglich.

Bedienung

Eingabefelder und Software-Menüs von Navigon kommen der Anwendung im Auto sehr entgegen, wenn man einmal einmal von der Nutzung der mit winzigen Buchstaben versehenen Windows-Bildschirmtastatur absieht. Praxisgerecht: Die bei der letzten Zielsuche eingegebene Stadt verbleibt im Eingabefeld. So muss man beim nächsten Ziel, das meist in der gleichen Stadt liegt, nur noch die Straße neu eingeben. Vorbildlich übersichtlich hat Navigon die Anzeige des Mobile Navigator gestaltet. Die mitgelieferte PC-Software bietet die Möglichkeit, Routen schon zu Hause berechnen zu lassen und dann komplett auf den Taschencomputer zu übertragen. Das erspart lästige Tipparbeit im Auto. Für ganz Faule bietet Navigon sogar eine Spracheingabe, die über das in den PDA integrierte Mikrofon funktioniert. Allerdings nur für bereits eingegebene Ziele. Der Anwender hat die Möglichkeit, zu diesen Zielen ein gesprochenes Schlüsselwort aufzunehmen. Dieses erkennt die Software später wieder.

Navigon Mobile Navigator 4: Die Eingabefelder und Menüs sind gut gestaltet, wenn man von der Windows-Bildschirmtastatur absieht.
Vergrößern Navigon Mobile Navigator 4: Die Eingabefelder und Menüs sind gut gestaltet, wenn man von der Windows-Bildschirmtastatur absieht.
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Navigation

Auf eine optionale Führungsdarstellung mit Abbiegesymbolen verzichtet Mobile Navigator 4. Die ist bei seiner übersichtlichen Kartendarstellung, in der eine Vielzahl von Informationen transparent integriert ist, auch gar nicht nötig. Wer so viele Infos nicht möchte, kann die meisten in den Voreinstellungen ausblenden. Sehr flink agierte das Navigon-Programm bei der Routenberechnung, auch dann, wenn der Fahrer einmal vom vorgegebenen Weg abwich. Hier konnte ihm keiner der anderen Testkandidaten das Wasser reichen. Die Sprachansagen kamen präzise und gut formuliert. Durch diese guten Leistungen verdiente sich der Navigon Mobile Navigator 4 den Testsieg.

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