Navigationsgerät mit vielen Extras

Falk F12 3rd Edition im Test

Montag den 04.01.2010 um 12:25 Uhr

von Thomas Rau, Ines Walke-Chomjakov

Gebäude in 3D: Falk F12 3rd Edition
Vergrößern Gebäude in 3D: Falk F12 3rd Edition
© 2014
Das Falk F12 3rd Edition ist ein umfangreich ausgestattetes Navigationsgerät - von TMCpro bis zu 3D-Bildern. Wir schickten das Navi zum Test auf die Straße.
Besonderheit am Navigationsgerät Falk F12 3rd Edition
Das Navi stellt markante Gebäude auf der Route in einer dreidimensionalen Ansicht dar. Das erleichtert die Orientierung, und ist aufgrund der Darstellungsqualität ein echter Hinkucker. Außerdem hat Falk beim F12 3rd Edition die Software überarbeitet. Neu ist etwa der direkte Zugriff am Touchscreen auf Sonderziele, Split-Screen und Staunachrichten. Die Verkehrsinfos bringt das Falk F12 3rd Edition als TMCpro für Deutschland sowie TMCplus für Österreich mit.

Weitere Ausstattung beim Navigationsgerät Falk F12 3rd Edition
Neben dem 4 GB großen internen Speicher steckt im Kartenslot des Falk F12 3rd Edition zusätzlich eine SD-Speicherkarte mit 4 GB. Das 4,3-Zoll-Breitbild-Navi bietet Navteq-Kartenmaterial zu 44 Ländern Europas. Im Multimedia-Paket sind MP3-Player und Bildbetrachter enthalten. Daneben gibt es einen Währungsrechner, ein Übersetzungs-Tool, ein Adressbuch sowie diverse Spiele wie etwa Sudoku. Infos zu Sehenswürdigkeiten, aber auch zu Sonderzielen finden sich in den Travel-Guides. Per Bluetooth-Anschluss lässt sich das Falk F12 3rd Edition als Freisprechanlage nutzen. Auf Wunsch warnt das Navi außerdem vor Blitzern oder Tempoübertretungen. Außerdem lässt es sich über Sprache steuern. Im Lieferumfang finden sich neben TMC-Antenne, Saughalter, USB-Kabel und Auto-Ladegerät ein Gutschein für ein kostenloses Karten-Abo, das die Daten zwei Jahre auf dem aktuellen Stand halten soll, wenn man das Falk F12 3rd Edition innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf beim Hersteller registriert.

Navigation des Falk F12 3rd Edition
Unser Testgerät hatte ausgesprochen aktuelle Karten aufgespielt. Praktisch fanden wir, dass dieses Falk-Modell Routen auch für öffentliche Verkehrsmittel berechnet - besonders in fremden Städten eine praktische Sache. Das Falk F12 3rd Edition gehört zu den lernenden Navis, die bis zu tausend Kilometer aufzeichnen. Auf Wunsch kann der Anwender diese Daten an Falk übermitteln. Nach Prüfung kommen sie dann allen Anwendern von Falk-Navis wieder zugute. Ob unser Testgerät schon davon profitiert hat, können wir nicht sagen. Sicher ist jedoch, dass die Streckenauswahl mit bis zu zwei alternativen Routen gut ausfiel. Zudem war die Stimme klar und gab deutliche Anweisungen, die auch imer rechtzeitig kamen.

Schalteten wir Text-to-Speech (TTS) ein, navigierte das Falk F12 3rd Edition inklusive Straßennamen, die die Computer-Stimme teilweise etwas unsauber aussprach. Spurassistent und reale Ansicht von Kreuzungen und Ausfahrten halfen über knifflige Verkehrssituationen hinweg. Im Tunnel verlor das Navi recht schnell das Signal. Bis es wieder Empfang hatte, kam es kurzzeitig zu irreführenden Anweisungen. Nach dem Einschalten dauerte es im Schnitt 46 Sekunden, bis das Falk F12 3rd Edition GPS-Signale empfing - ein mittleres Ergebnis. Durchschnittlich benötigte es 10 Sekunden für die Routenberechnung - das ist ordentlich. Im Akkutest hielt das Navi 2:50 Stunden durch - mittelmäßig.

Fazit: Das Falk F12 3rd Edition ist ein umfassend ausgestattetes Navigationsgerät, das neben jeder Menge Routing-Optionen auch einige Spielereien bietet. Beim Navigieren leistet es sich keine Fehler. Trotz der Funktionsfülle sind die Menüs übersichtlich strukturiert, wichtige Infos leicht erreichbar. Wenn man allerdings viele Optionen aktiviert, reagiert das Navi nur noch recht träge - das nervt besonders bei der Eingabe.

Alternativen: Das Einbeziehen Öffentlicher Verkehrsmittel in die Navigation steht noch am Anfang. Garmin widmet sich dem Thema über die Fußgängernavigation. Sie ist etwa im Garmin Nüvi 1490Tpro integriert.

Montag den 04.01.2010 um 12:25 Uhr

von Thomas Rau, Ines Walke-Chomjakov

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