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Navigationsgerät Vaova Travel-200

12.07.2007 | 14:33 Uhr |

Die Stärke des Navigationsgeräts Vaova Travel-200 liegt im Preis. Er liegt klar unter 200 Euro und ist damit günstig. Sonst hat das PNA im Test nicht immer überzeugt.

Testbericht

Routenführung: Nach dem Einschalten benötigte das Vaova Travel-200 über eine Minute bis es GPS-Empfang hatte - lange. So richtig genau mochte uns das Navi zudem nicht orten, meist blieb es unsicher über den exakten Standort. Nett: Es ging via Vogelperspektive auf den Standort - angefangen bei Deutschland, die Stadt und danach die Straße. Die Route errechnete das System schnell. Wir haben im Schnitt drei Sekunden gemessen. Die Anweisungen während der Fahrt stimmten zum Teil nicht mit den Angaben auf dem Schirm überein. Wir wollten beispielsweise zweimal links abbiegen, die weibliche Stimme bestand dagegen auf einmal rechts und einmal links.

Handhabung: Die Eingabe erleichtert das System, indem es die nicht möglichen Buchstaben ausblendet. Uns störte allerdings der blecherne Sound bei jeder Berührung. Außerdem reagierte der Touchscreen zwar schnell, verhaspelte sich allerdings auch mehrmals. So manche Eingabe ging daneben.

Ausstattung: Das Travel-200 bietet einen Saughalter, an den der Bildschirm angeschraubt wird. Das ging problemlos, allerdings ist die Konstruktion vibrationsanfällig und hält im Auto nie ruhig. Positiv: Im Lieferumgang befinden sich ein Adapter für die Stromversorgung via Zigarettenanzünder und ein Netzteil zum Aufladen des Geräts. Das auf der 512 MB großen SD-Karte mitgelieferte Kartenmaterial umfasst Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie die Hauptstraßen Europas. Plus: Hier ist sogar Russland eingeschlossen - selten bei Navigationsgeräten. Außerdem eher unüblich: Das Vaova Travel-200 bietet anstelle von Mini-USB einen normal großen USB-Anschluss - neben Ports für Kopfhörer und extra Antenne.

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