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Tomtom Go 720T

19.10.2007 | 19:32 Uhr |

Das Navigationsgerät Tomtom Go 720T kommt mit einer Fülle von Funktionen und Ausstattungsmerkmalen. Trotzdem bleibt es im Wesentlichen ein Lotse. Allerdings mit cleveren Optionen für unterwegs.

Testbericht

Besonderheit: Das Tomtom-Modell bietet eine Spracherkennung. So lassen sich die Fahrziele einfach ins Mikrofon an der Vorderseite des Gehäuses sprechen. Im Test klappte das ohne Probleme, wenn wir uns betont deutlich ausgedrückt haben. Ist der Modus jedoch aktiviert, funktioniert das straßennamengenaue Navigieren nicht. Außerdem gefiel uns, dass der Anwender Einfluss auf das Kartenmaterial hat. Findet er einen Fehler - etwa einen Buchstabendreher - in einer Ortsbezeichnung, kann er diesen via Taste "Kartenkorrekturen" ausmerzen. Besser noch: Über das Programm "Tomtom Map Share" lässt sich die Verbesserung mit anderen Nutzern teilen oder deren Korrekturen aufs eigene Material herunterladen.

Austattung: Das Navi bietet zwei GB internen Speicher, Kartenmaterial für 21 Länder Westeuropas, eine Docking-Station zum Aufladen und Verbinden des Geräts mit dem Rechner. Zudem beherrscht das 720T TMC sowie TMCpro, hat die Antenne im Lieferumfang und bringt eine Saughalterung sowie eine Stromversorgung über den Zigarettenanzünder mit. Neben USB lässt sich das Gerät drahtlos via Bluetooth ansteuern und so als Freisprechanlage für das Handy nutzen. Daneben hat es einen FM-Transmitter, einen MP3-Player integriert und lässt sich via PIN gegen Diebstahl sichern.

Navigation: Bis zum Empfang des GPS-Signals dauerte es gut eine Minute. Das ist nicht der schnellste Wert, allerdings war die eigentliche Routenberechnung danach mit durchschnittlich drei Sekunden enorm flott. Zudem lobenswert: Das stabile Signal. Es hielt nicht nur im Tunnel, sondern teilweise sogar in Räumen. Dank dem Breitbilddisplay blieb trotz der Vielfalt der angezeigten Icons die Übersichtlichkeit erhalten. Praktisch: Überschreiten Sie die vorgeschriebene Fahrgeschwindigkeit, meldet sich das Navi mit einem Warnton.

Handhabung: Trotz der vielen Auswahloptionen für die Route, blieb das Menü übersichtlich und einfach zu bedienen. Das lag aber auch am Touchscreen, der sehr flott auf den Fingerdruck reagierte. Das Kartenmaterial ist aktuell. Unter dem Menüpunkt "Hilfe!" finden sich neben einer Ersten-Hilfe-Anleitung auch Apotheken, Krankenhäuser oder Ärzte der Umgebung.

Fazit: Das aktuelle Modell von Tomtom ist überaus üppig ausgestattet und bleibt trotzdem einfach bedienbar. Echte Navigationsaufgaben und Verspieltes halten sich die Waage. Angesichts der Ausstattung und Leistung eine ausgewogene Navigationsgerätelösung.

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