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Navigationsgerät Garmin Nüvi 360T

22.10.2007 | 16:39 Uhr |

Das Garmin Nüvi 360T sieht sich als Personal Travel Assistent (PTA), also persönlicher Reisebegleiter. Das bestätigte sich im Test und mehr noch: Denn das Navigationsgerät ist üppig ausgestattet und vielseitig einsetzbar.

Testbericht

Ausstattung: Das Navigationsgerät mit der ausklappbaren Flachantenne ist als persönlicher Reisebegleiter gedacht. So fanden wir einen Travel Kit aufgespielt, der etwa einen Sprach- und Reiseführer, Währungsrechner oder eine Weltzeituhr umfasst. Außerdem spielt das 360T MP3-Dateien ab oder liest Audiobücher vor - vorausgesetzt, es ist eine SD-Karte (optional) eingeschoben. Dank der Bluetooth-Schnittstelle lassen sich kompatible Handys drahtlos ansteuern. Das Navi dient so als Freisprechanlage im Auto. Zudem bietet es TMC. Weiterer Lieferumfang: Beigelegt sind Kunstledertasche, Saughalter, Netzteil und Adapter zur Stromversorgung via Zigarettenanzünder. Von Hause aus sind die Daten für 33 Länder Europas aufgespielt - üppig.

Handhabung: Die Menüführung bleibt trotz der vielen Funktionen einfach und übersichtlich. Garmin integriert unter "Zieleingabe" nicht nur die Adressenerfassung, sondern gleichzeitig POIs wie Essen, Unterkunft oder Einkaufen. Das bewährte sich in der Praxis.

Navigation: Zur Auswahl steht das Fortbewegen per Auto, Fahrrad, Bus, als Fußgänger oder einfach die Luftlinie zum Zielort. Die Eingabe war bedienfreundlich. Der Touchscreen reagierte im Test außerordentlich fix. Allerdings teilweise so schnell, dass das Gerät hin und wieder Menüpunkte übersprang. Dafür stimmte die Darstellung am Schim, obwohl dessen Qualität nur bei optimalem Blickwinkel völlig überzeugte. Von der Seite oder bei direkter Sonneneinstrahlung ließ der Kontrast doch merklich nach. Während der Fahrt erhielten wie eindeutige Kommandos. Die Ansagen waren straßennamengenau, allerdings verschluckte unser Sprecher manchmal einzelne Silben. Nach dem Einschalten dauerte es lange, bis das Garmin-Modell ein Signal empfing. Die reine Routenberechnung ging allerdings mit im Schnitt 3 Sekunden flott vonstatten. Manko: Nicht immer wählte der PNA die vernünftigste Route. Besonderheit: Unter dem Menüpunkt "Annäherungsalarm" lassen sich eigene POIs installieren, die nicht unbedingt vom Hersteller stammen müssen, wie Blitzerwarner. Außerdem lässt sich das Navi via Pin vor fremdem Zugriff schützen.

Fazit: Ein Navigationsgerät mit üppiger Ausstattung, das sich als Weggefährte versteht und neben dem reinen Navigieren auch Reiseinformationen liefert.

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