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Medion Go Pal P4410

19.10.2007 | 17:14 Uhr |

Das Navigationsgerät Medion Go Pal P4410 ist der Nachfolger des PNA 470T. Medion hat die Software weiterentwickelt. Lesen Sie, wie groß deren Einfluss auf die Gesamtleistung des PNA ist.

Testbericht

Besonderheit: Die Hardware des Medion Go Pal P4410 ist uns im Wesentlichen bereits vom Vorgänger PNA 470MD bekannt. Geändert hat sich allerdings die aufgespielte Software, die in der Version Go Pal Navigator 3.0 nun auch die Zieleingabe via Stimme unterstützt. Das klappte im Test reibungslos. Zudem bietet der Nachfolger jetzt einen Spurassistenten und ein Adressbuch, das sich mit Microsoft Outlook synchronisieren lässt.

Ausstattung: Das P4410 beherrscht TMC sowie TMC Pro, wird dank Bluetooth-Schnittstelle zur Freisprechanlage und bietet Extras wie einen integrierten MP3-Player sowie eine Bildbetrachtungs-Software. Der "Travel Guide" umfasst zusätzlich noch Polyklott-Daten zu 16 europäischen Städten.

Handhabung: Die Menüführung war beim Vorgänger teilweise etwas irreführend. Hier hat Medion nachgebessert und etwa die POIs logischer angeordnet. Allerdings empfanden wir die Symboldichte stellenweise immer noch als zu groß. Der Touchscreen reagierte recht langsam - selbst, wenn der mitgelieferte Stift zum Einsatz kam. Dafür stellte das Navi das Kartenmaterial am Breitbildschirm in 3D plastisch und übersichtlich dar. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung ließ die Erkennbarkeit merklich ab, sonst war sie ordentlich.

Navigation: Die Spracherkennung beschleunigte die Zieleingabe wesentlich. Bis zum ersten GPS-Empfang vergingen 1:12 Minuten - akzeptabel. Im Schnitt berechnete das Navi die Route in 10 Sekunden. Das ist okay. Unterwegs führte das Gerät straßennamengenau und reagierte flott, wenn wir die Route änderten. Dank der ganz angenehmen Stimme und des aktuellen Kartenmaterials ergatterte sich das P4410 Zusatzpunkte.

Fazit: Die verbesserte Software hat dem Medion-Modell gut getan. Insgesamt ist es ein üppig ausgestattetes Gerät, das sich aber trotz der vielen Funktionen zuerst einmal als Lotse versteht.

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